Leipzig Tag 3

Leipzig, Tag 3 – Messezeit! Heute (05.10.) war der Start der Modell-Hobby-Spiel und wir waren ca. eine halbe Stunde nach Messebeginn vor Ort.

Die Glashalle, die wir beim Hineingehen als erstes betreten haben, war aufgrund der Architektur ziemlich beeindruckend.

Zu sehen gab es viele Konstruktionen aus Lego, Airbrush- Werke und 2 Carrera- Bahnen. Außerhalb der Glashalle gab es einen Teich mit Sitz- und Liegemöglichkeiten, was bei dem Wetter einfach perfekt war.

Von der Glashalle führte uns der Weg durch die Hallen 3, 5, 4 und 2. Die ersten 3 Hallen waren hauptsächlich von Modellbau & Technik geprägt, während Halle 2 die Themen Spiele und Kreatives hatte.


Neben einer überschaubaren Fläche für Briefmarken- und Münzsammler und den üblichen Eisenbahnmodellen in verschiedensten Größen, waren in Halle 3 auch ferngesteuerte Trucks, Bagger und Geländefahrzeuge vertreten, die wir richtig cool fanden, vor allem, weil für die Fahrzeuge auch die jeweils passenden Gelände aufgebaut waren.

Auch ein richtiger Cadillac und ein DeLorean waren ausgestellt.


In Halle 5 konnte man verschiedene 3D- Drucker und CNC- Fräsen sehen, sowie Stände zum Thema Robotik. Der Großteil der Fläche war aber mit fliegenden und schwimmenden Modellen belegt.

Es gab mehrere große, mit Netz bespannte Flächen, wo Flugzeuge, Helis, etc. vorgeführt wurden und ein riesiges Wasserbecken für Boote.


Halle 4 war einerseits spannend, andererseits aber auch enttäuschend. Spannend, weil dort 2 große Flächen für Modell- Geländerennwagen aufgebaut waren und auf einem mit ziemlich flotten Racern der „Messecup Leipzig“ ausgetragen wurde. Die Dinger haben ja eine Geschwindigkeit drauf!!

Neben der Rennfläche war ein abgesperrter Bereich für die Teilnehmer, die dort an ihren Autos herumgeschraubt haben.

Dann gab es noch Trampoline für Kinder und eine dampfbetriebene Eisenbahn, wo man sogar mitfahren konnte.

Aber von den Dingen abgesehen war die Halle relativ leer. Man hätte da durchaus noch etwas aufbauen können.

Hier wurde der „Messecup Leipzig“ ausgetragen. Die kleinen Flitzer waren leider zu schnell für meine Kamera.

Zu guter Letzt führte uns der Weg dann in Halle 2, zu den Spielen und zum Kreativ- Kram.

Wir hatten von vornherein beschlossen, diese Halle erst am Schluss aufzusuchen, da Ende des Monats schließlich die SPIEL stattfindet, wo wir genug Spiele sehen werden.

Zunächst haben wir bei den Holzspielen Halt gemacht… Passe-Trappe, Jenga… Davon abgesehen haben wir aber nichts angespielt. Magnastorm hätte uns zwar interessiert, war aber besetzt.

Andere Neuheiten waren z.B. Carcassonne Safari, Lighthouse Run, Die Rote Kralle, Tudor, Raids… Aber irgendwie hatten wir gar keine Lust, davon irgendwas anzuspielen. Vielleicht lag es auch daran, dass wir schon den ganzen Tag auf der Messe herumgelaufen sind und dementsprechend schon etwas müde waren.

Von den Neuheiten abgesehen gab es noch die Möglichkeit, sich Brettspiele auszuleihen und es gab generell viele Spiele und Spielzeug für Kinder. Der Teil der Messe war insgesamt mehr auf Familien ausgerichtet.


Den Kreativ- Teil fand ich etwas enttäuschend. Sehr viele Stoffe und Perlen und weihnachtliche Artikel, dafür gefühlt weniger Angebote mit Farben und Bastelmaterial, was mich mehr interessiert hätte. Was wir außerdem ziemlich gruselig fanden, waren Babypuppen aus Porzellan. Auf der Messe liefen sehr viele frischgebackene Eltern mit Babys auf dem Arm herum und daher war es erstmal ziemlich irritierend, auf dem Innenhof eine rauchende Dame zu sehen, die ihr Baby ganz seltsam im Arm hielt und es auch noch anqualmte… erst beim zweiten Blick wurde klar, dass das eine Puppe ist. Diese Dinger sind ja z.T. schon ziemlich echt gestaltet.

Mit dieser Halle waren wir also relativ schnell fertig und haben beschlossen, dass es sich nicht lohnen würde, am nächsten Tag nochmal hinzufahren, nur um ein paar Spiele anzuspielen.

Ein Tag hat völlig ausgereicht, um alles zu sehen und wenn man nicht an allem interessiert ist und auch keine Kinder dabei hat, dann könnte man sogar schneller fertig sein.

Den Abend haben wir dann fix und fertig mit Pizza in der Wohnung verbracht. Irgendwie war dieser Messetag anstrengend, auch wenn es insgesamt doch noch sehr gemütlich zuging.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.