Tempelbau und kreativer Sonntag

Hallo ihr lieben,

heute gibt es wieder einen Beitrag am Sonntag. Juchu! Ich habe es geschafft, mich an meinen Zeitplan zu halten.

Insgesamt war diese Woche ziemlich ruhig. Am Samstag waren wir ein bisschen in der Stadt unterwegs und haben uns das Spiel „Menara“ gekauft. Darüber hatte ich in meinem 2. Beitrag über Hamburg kurz berichtet, da wir es dort im Brettspielcafé anspielen konnten. Jetzt kann ich ein bisschen ausführlicher darüber schreiben, da wir es nun selber besitzen.

Heute haben wir auch wieder The Rise of Queensdale gespielt; dazu habe ich einen extra – Beitrag geschrieben.

Ansonsten war ich gestern und heute im Bastelmodus und habe ein paar Flaschen verschönert. Hier die 2 interessanteren Varianten:

Die kantige Flasche habe ich zunächst mit blauer Acrylfarbe betupft und später mit Metalleffektfarbe vieeeele kupferne Spritzer hinzugefügt. Das habe ich aus Sicherheitsgründen auf dem Balkon gemacht – der hat jetzt auch ein paar Farbeffekte… Ich bin auf jeden Fall begeistert darüber, dass die blaue Acrylfarbe so gut abdeckt. Eine andere Flasche habe ich mit Acrylfarbe aus einem Billigartikelladen bearbeitet und musste sie hinterher mit anderer Farbe nochmals bearbeiten.

Die runde Flasche habe ich zunächst mit Frosteffekt- Farbe bearbeitet und später die Schnur geknüpft/ drumherum gewickelt und die Muscheln mit Heißkleber befestigt.

Jaja… das Internet bringt einen auf viele tolle DIY – Ideen, die man alle nachmachen möchte.


Kommen wir nun zum spielerischen Teil des Tages.

„Menara“ ist der neueste Zugang in unserem Regal. Das ist ein kooperatives Familienspiel ab 8 Jahren und für 1-4 Spieler. Erschienen ist es dieses Jahr beim Zoch Verlag. Der Autor ist Oliver Richtberg und der Illustrator heißt Sébastien Caiveau.

Bei dem Spiel muss kooperativ ein Tempel errichtet werden. Je nach Spieleranzahl und dem Schwierigkeitsgrad muss eine bestimmte Anzahl an Etagen errichtet werden (das wird durch ausgelegte Etagenkarten angezeigt).

Ist man an der Reihe, kann man bei Bedarf eigene Säulen gegen welche aus der offenen Auslage (Camp) tauschen. Danach deckt man eine Bauplankarte auf. Die sind in 3 Schwierigkeitsstufen unterteilt und zeigen an, was man machen muss; z.B. Säulen auf eine Etage bauen, oder einen Tempelboden komplett bebauen, oder Säulen von einer Etage auf eine andere versetzen, etc… Es empfiehlt sich, die mittleren/ schwierigen Aufträge zuerst zu erfüllen, soweit dies möglich ist. Denn das Spiel endet nicht, wenn man die letzte benötigte Etage gebaut hat, sondern wenn der Tempel einstürzt, die Säulen nicht mehr nachgezogen werden können oder wenn der letzte Tempelboden verbaut worden ist. Daher ist es besser, wenn man zum Ende hin einfachere Bauaufträge aufdecken kann.

Kann man einen Auftrag nicht erfüllen, wird diese Karte verdeckt zu den anderen Etagenkarten gelegt – man muss also eine weitere Etage bauen.

Menara ist ein ganz nettes, einfaches Spiel für zwischendurch und auch hübsch anzusehen.

Was etwas ärgerlich war, war das Camp: die Stanzteile waren leider ungünstig gestanzt, so dass sich die Teile nicht ineinander stecken ließen. Mit einem Cutter habe ich das Problem zwar behoben, aber bei 2 Teilen war ich leider etwas zu großzügig, so dass unser Camp mit einem Gummiband zusammengehalten wird.


Das war’s auch schon für diese Woche. Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche!

LG,

KR

 

 

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