Tzolk’in – Der Maya Kalender

Nachdem die Welt im Jahr 2012 doch nicht untergegangen ist, wie es angeblich im Maya-Kalender gestanden hat, können wir uns auch heute, 6 Jahre später, an dem Spiel „Tzolk’in – Der Maya-Kalender“ erfreuen.

Dieses ist im Jahr 2012 erschienen und schaffte es auf die Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres 2013. Die Autoren sind Daniele Tascini und Simone Luciani und die Illustrationen sind von Milan Vavroň. Erschienen ist es bei uns im Heidelberger Spieleverlag.

Wir sind Maya und schicken unsere Arbeiter hinaus, um die üblichen Brettspielaktionen durchführen zu können: Rohstoffe erhalten, Gebäude bauen, in Tempeln aufsteigen…der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Was das Ganze hier aber so interessant macht, sind die Zahnräder, auf die unsere Arbeiter eingesetzt werden. Davon gibt es im Spiel ganze 6. Das große Rad in der Mitte ist das Hauptgetriebe, welches immer um einen Zahn (=ein Tag) weitergedreht wird, wenn alle Spieler einmal dran waren.

Die kleinen Räder sind die Aktionsräder. Um jedes Rad herum sind mehrere Aktionen abgebildet. Um diese durchführen zu können, muss man zunächst einen Arbeiter auf das jeweilige Rad setzen (auf das erste freie Feld) und nach jeder Runde, wenn das Hauptrad gedreht wird, bewegen sich auch die kleinen Aktionsräder. Dadurch werden die Arbeiter an den Aktionsfeldern „vorbeigefahren“ und wenn man dann eine bestimmte Aktion durchführen möchte, nimmt man den Arbeiter an der richtigen „Station“ herunter oder zahlt Mais, wenn man zu weit gefahren ist.

Mais ist in diesem Spiel übrigens ziemlich wichtig, weil es auch als Nahrung für unsere Arbeiter dient – die muss man bei jedem Erntefest ernähren, also immer dann, wenn das Hauptrad eine Vierteldrehung vollführt hat. Nach dem 4. Erntefest endet das Spiel.

Dadurch, dass man in jedem Zug die Arbeiter entweder einsetzen oder vom Rad herunternehmen muss und man eben auch die Drehung der Räder bedenken muss, wollen die Züge stets gut geplant sein.

Uns gefällt das Spiel ganz gut, auch wenn es irgendwie viel zu selten auf den Tisch kommt. Zwar ist es an sich ein übliches Workerplacement – Spiel, aber die Zahnräder machen den Mechanismus spannender und ich mag außerdem das Setting… exotische Spielorte finde ich prima 🙂

Das war’s ansonsten erstmal – bis zum nächsten Beitrag!

LG,

KR

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