Woche 01/2019: Basteln, Spielen, Fotografieren

Hallihallo und frohes Neues!

Ich hoffe, ihr seid gut im neuen Jahr angekommen und haltet noch tapfer an euren Vorsätzen fest, sofern ihr euch welche gemacht habt! 🙂

Unser altes Jahr ist gemütlich beim Raclette und anschließendem Feuerwerk- Gucken vom Dachboden zuende gegangen (ganz schick in Jogginghose und mit Sektgläsern 🙂 ) und das neue Jahr hat mit Spielen begonnen.

Bei diesem Beitrag habe ich endlich Text-Anker/ Ankermarken angewendet! Daher könnt ihr direkt zu den Themen gelangen, die euch interessieren und müsst nicht so viel scrollen; außerdem habe ich Überschriften eingeführt. (Nach und nach werde ich auch bei meinen älteren, längeren Beiträgen Textmarken einsetzen.)

Bei diesem Beitrag könnt ihr sofort zu den folgenden Themen springen: Basteln, Brettspiele, Babyfotos.

Eine negative Sache, die zum Jahresbeginn passiert ist: die WordPress- Seite von meinem Freund wurde gehackt. Der Grund: ein Plug-In, das nicht aktualisiert worden war. Mein Freund ist nicht regelmäßig aktiv bei seinem Blog und daher lag er mit den Updates ein klein wenig zurück… und zack – gehackt! Nun hat er seine Seite über die Domainverwaltung deaktiviert und den fremden User rausgeworfen. Jetzt muss er noch schauen, wie er die bösen Redirects und andere Fiesigkeiten loswird. Selbst die Log-in Möglichkeit für die WordPress- Seite ist momentan noch futsch. Das ist alles ziemlich ärgerlich, auch wenn er nicht viel Content auf seiner Seite hatte. An den sarkastisch-albernen Texten hat er schließlich relativ lange gesessen.

Also: solltet ihr eine Internetseite betreiben – haltet sie stets aktuell und legt regelmäßig Backups an!


Basteln

Was die schönen Dinge der letzten Tage angeht: ich hatte Zeit zum kreativ sein. Generell habe ich den Kreativteil dieses Blogs seit einiger Zeit ziemlich vernachlässigt, so dass ich euch hier jetzt erstmal die Arbeiten der letzten Zeit  präsentiere.

Vor Weihnachten war ich damit beschäftigt, Karten und Kerzen zu machen. Diesmal habe ich die Weihnachtskarten ziemlich schlicht gehalten. Zwar habe ich hier noch massig weihnachtliches Bastelpapier herumliegen und ich hatte mir auch noch extra kleine Rentiere aus dünnem Holz gekauft, aber man muss ja nicht alles auf einmal verwenden, nur weil man‘ s hat. Daher kann ich bestimmt noch die nächsten 5 Jahre Karten zur Weihnachtszeit basteln! 🙂

Hier ist die kleine Karten- Armee:

Zusätzlich konnten sich einige Bekannte über eine Kerze freuen (hoffe ich jedenfalls!). Dafür habe ich kleine Marmeladengläser mit Einbrennlack eingefärbt, mit Kerzendocht und -wachs befüllt und am Ende ein klein wenig dekoriert. 


Nach den Feiertagen ging es kreativ weiter – und zwar mit Marmorierfarbe. Diejenigen unter euch, die vielleicht auf Pinterest unterwegs oder selber kreativ sind, haben sie bestimmt schon gesehen: Gläser, Fliesen und andere Gegenstände, die mit fließenden Mustern dekoriert sind.

Die Muster bekommt man durch das Marmorieren hin; dafür gibt es z.B. spezielle lösungsmittelhaltige Farben, die sich nicht untereinander vermischen.

Für die Farben, die ich habe, braucht man ein großes Gefäß, das man mit Wasser befüllt. Danach werden die gewünschten Farben auf die Wasseroberfläche getropft und mit einem Holzstäbchen verwirbelt. Anschließend taucht man das zu färbende Objekt ein und zieht es wieder raus. Die Farbe bleibt dabei an dem Gegenstand haften und tadaa- schon hat man ein buntes Ding, das entweder hübsch oder wie ein Unfall aussieht. Danach müssen die Sachen nur noch ausreichend lange (ein paar Tage) trocknen.

Man muss durch’s Probieren herausfinden, wie viel Farbe man benötigt und wie man die Dinge eintaucht, damit man ein schönes Muster hinbekommt.

Meine ersten Versuche schwankten zwischen „ganz ok“ und „OMG, wie furchtbar“, aber es hat Spaß gemacht, so dass ich demnächst weitere Flaschen oder Gläser aufhübschen werde.

Nach dem Herumgematsche mit den Farben stand noch eine kleine Bastelarbeit an – und zwar eine monstermäßige Geburtstagskarte für die Tochter einer Bekannten:


Ach ja- vorhin habe ich Pinterest erwähnt… die Seite finde ich toll, um Ideen für’s Basteln, Dekorieren, u.v.m. zu bekommen. Als ich diese Woche auf der Suche danach war, wie man einen Bastel-Ecke optimal gestaltet (ich wollte meine Seite des Arbeitszimmers umgestalten), bin ich oft über die Bezeichnung „Cricut“ gestolpert. Was zu Hölle ist ein Cricut? Die Recherche hat ergeben, dass „Cricut“ eine Marke ist, die Schneidemaschinen anbietet, sog. Plotter… und was zur Hölle ist ein Plotter??

Wikipedia sagt:

Ein Plotter (von englisch to plot = ‚zeichnen‘), im Deutschen auch als Kurvenschreiber bezeichnet, ist ein Ausgabegerät, das Funktionsgraphen, technische Zeichnungen und andere Vektorgrafiken auf verschiedenen Materialien darstellt. […] [https://de.wikipedia.org/wiki/Plotter]

Nachdem ich mich dann weiter informiert habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich auch so einen Plotter haben möchte, allerdings von einer anderen Marke. Der „Silhouette Portrait“ hat es mir angetan.

Mit so einem Plotter kann man über den PC z.B. einen Schriftzug auswählen, welchen man vom Gerät auf das Material schreiben lassen kann oder welchen es aus dem Material ausschneiden soll, so dass man es aufkleben kann. Als Material kommen z.B. Papier, Vinyl oder Klebefolien in Frage, oder auch dünnes Echtholzpapier oder Stoff. Das ist z.T. auch vom Gerät abhängig.

Da ich hauptsächlich Karten bastle, wäre so ein Maschinchen ganz nett, da ich dann nicht stets auf neue Stanzen für meine manuelle Stanzmaschine angewiesen wäre. Die Stanzen gehen nämlich ganz schön ins Geld, weswegen ich auch nur die besitze, die ich tatsächlich regelmäßig brauche. Mit dem elektronischem Gerät wäre ich darauf nicht mehr angewiesen, so dass ich meiner Kreativität tatsächlich freien Lauf lassen könnte.

Dass ich für das Gerät ab und an neues Zubehör kaufen muss, ist klar (neue Klinge, Schneidematte. etc.), aber sie erscheint mir wesentlich vielseitiger, als meine Big Shot.

Ich werde noch eine Nacht darüber schlafen, aber eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mir einen Plotter bestellen werde.


Brettspiele

Da wir viel Zeit hatten, sind in den letzten Tagen auch ein paar Brettspiele mehr auf den Tisch gekommen, als sonst im Laufe einer Woche.

Die Quacksalber von Quedlinburg haben uns wieder eine spaßige Partie bereitet und auch Mystic Vale kam nach langer Zeit wieder auf den Tisch, genau wie Arraial.


Ach ja: das verflixte Exit- Puzzle ist endlich vom Tisch! Die Rätsel führen zu mehrstelligen Zahlencodes und die wiederum führen zu bestimmten Puzzleteilen die man aus dem Puzzle herauspflücken und neu zusammensetzen muss. Das so entstandene Bild ist in dem Fall das, womit man aus dem Urwaldtempel entkommt.

An sich eine witzige Idee mit einem ganz anderem Ansatz, als bei anderen Exit/ Escape – Spielen. Da man insgesamt deutlich mehr Zeit beim Puzzeln verbringt, als beim Rätseln (gut unter einer Stunde), ist das Exit- Puzzle eher etwas für Puzzler, als für Exit- Fans.

Wenn man nicht weiterkommt, findet man in der Anleitung einen QR- Code, der einen zur Lösungsseite führt. Dort kann man das fertige Puzzlemotiv einsehen und findet auch die Lösungen für die einzelnen Rätsel.

Wie gesagt, ist das Puzzle eine ganz nette Idee, aber wir werden uns sehr wahrscheinlich kein weiteres Exemplar zulegen. Wenn wir puzzeln, dann muss das Motiv uns auch so gut gefallen, dass wir’s aufhängen können. 

Die witzige „Funky Zoo“ – Reihe von Marino Degano aus dem Hause Heye finden wir z.B. richtig klasse. Das „Black Forest Habitat“ ist schon fertig, „Jurassic Habitat“ wartet noch auf das Zusammensetzen und die Restlichen werden wir uns noch holen und dann werden sie im Flur aufgehängt. Der ist nämlich schön lang und wie gemacht für Bilder.


 Was kam noch auf den Tisch?

Scythe – Aufstieg der Fenris, 2. Episode

Am Ende der ersten Episode mussten wir darüber abstimmen, welche Richtung die zweite Episode einschlagen sollte und wir haben uns für den Frieden entschieden. Die andere Möglichkeit war – na, wer weiß es? Natürlich: Krieg!

Im Vergleich zur ersten Episode gibt es deutliche Veränderungen zu einer normalen Partie. Zum einen wurde die Erfolgsleiste angepasst – Sterne bekommt man diesmal z.B. schon für 13 Ansehen und man darf zwei Zielkarten erfüllen. Auch manche anderen Erfolgsvorgaben haben sich geändert.

Zudem gibt es Bündnisplättchen –  diese ermöglichen es, mit einem anderen Spieler ein Bündnis einzugehen. Auf diese Weise kann man die Fähigkeit des anderen Spielers benutzen.

Für die 3. Episode haben wir am Ende Infrastruktur – Modifikationen erhalten. Was das sind, erkläre ich dann, wenn wir die 3. Episode gespielt haben.

Was ich noch nicht erwähnt habe, ist dass es zu dieser Erweiterung eine Geschichte gibt. Im Regelbuch wird auf sechs Seiten die Hintergrundgeschichte zu Scythe erzählt und zu Beginn jeder Episode gibt es einen kurzen Storytext.

Scythe basiert übrigens auf der Bilder – Serie „Welt von 1920+“ von Jakub Rozalski, worin er eine fiktionale Interpretation des polnisch-sowjetischen Kriegs (1919-1921) darstellt. Die Werke dienten auch als Inspiration für verschiedene Videospiele.


Von den bekannten Spielen abgesehen kam noch ein kleines Spiel auf den Tisch, das wir uns auf der Messe gekauft haben: „Penny Papers Adventures – die Totenkopfinsel„. Erschienen ist es 2018 bei Pegasus – Spiele; der Autor ist Henri Kermarrec und die Illustrationen sind von Géraud Souilé.

Im Gegensatz zum „Tempel von Apikhabou“, das ich bereits vorgestellt habe, ist diese Variante als Kennerspiel betitelt und wird ab 8 Jahren empfohlen.

Wir würfeln mit 3 Würfeln, jedes davon hat ein Spezialsymbol und es geht darum, auf dem eigenen Abenteuerplan Schätze zu finden. Weniger spannend ausgedrückt: man muss auf dem Spielblock jew. horizontal und vertikal Zahlenpaare bilden. Verbindet man diese, so befindet sich der Schatz auf dem Kreuzungspunkt der Linien. Punkte gibt es in der Höhe der Zahl, aus der das Kreuz entstanden ist.

Das Schiff- Symbol auf einem Würfel kann als eine Art Joker eingesetzt werden und der Totenkopf erlaubt es uns, auf dem gegnerischem Block einen Totenkopf zu malen, der Minuspunkte einbringt, wenn er nicht abgewehrt wird. Würfelt man Penny Papers, darf man eine x-beliebige Zahl auf dem Block notieren.

Die Regeln sind meiner Meinung nach z.T. unstrukturiert erklärt und irgendwie hat es bei uns länger gedauert, bis wir mit dem Spielablauf klar kamen. Keine Ahnung… der Funke hat hier einfach nicht gezündet; dabei haben wir ja nun wirklich kein Problem mit Kennerspielen.  Dieses „roll & write“ – Spiel hat uns jedenfalls nicht so gut gefallen, wie die oben erwähnte Tempel-Variante. „Im Tal des Wiraqucha“ liegt noch unbespielt in der Schublade, aber das werden wir in nächster Zeit noch ändern.


Babyfotos

Gestern war ich bei einer lieben Kollegin eingeladen, um Baby- / Familienfotos zu machen. Während die 3-Jährige Räubertochter ihre wilde Seite herausließ und schwer zu fotografieren war, pennte der einen Monat alte Neuzugang wie ein Stein und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Das fand ich ganz faszinierend. Als Ausrüstung hatte ich dabei: meine Kamera mit großem Aufsteckblitz, eine Tageslichtlampe mit Stativ und einen ca. 2×1,5m großen schwarzen Hintergrund, der sich prima zusammenfalten lässt. Die Sachen kann man durchaus auch ohne Auto transportieren; dennoch hatte ich nichts gegen den Fahrservice einzuwenden. An dieser Stelle nochmal ein dickes Danke!

Mit dem Bearbeiten der Fotos habe ich gestern Abend begonnen und mit Erlaubnis der Eltern darf ich hier auch zwei Fotos zeigen:


So, das war’s dann auch endlich für heute. Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche!

LG,

KR

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