Woche 03/2019: der Urlaub war viel zu schnell vorbei

Hallihallo!

Es ist Sonntag und ausnahmsweise sitze ich um eine halbwegs vernünftige Uhrzeit an meinem Blog. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich diese Woche nicht viel für den Blog zu fotografieren hatte und daher mit der Bildbearbeitung flott fertig war. Außerdem haben wir heute nichts gespielt. Ich war beim Yoga, mein Freund saß vor der Konsole und irgendwie war der Tag dann auch schon vorbei.

Diese Woche haben wir generell wenig gemacht… also wir haben schon etwas gemacht, aber irgendwie hätten wir gerne was anderes gemacht – schließlich hatten wir beide diese Woche frei. Aber dafür hat mein Freund es z.B: geschafft, seinen gehackten Blog zu retten, was ihn mehrere Abende gekostet hat.

Hier kommt ihr schneller zu den Abschnitten: Bauen, Basteln, Brettspiele


Bauen

Die Woche fing damit an, dass wir für’s große Badezimmer einen Unterschrank gebaut haben. Letzten Sonntag habe ich ja schon ein Foto gepostet, wie es bisher im Bad ausgesehen hat und diesen Donnerstag wurde der Schrank endlich fertig:

Mein Freund hat gemessen, gesägt (alles mit einer Feinsäge!) und geschraubt und ich habe gebohrt, die Regalböden ausgesägt, das Holz gewässert, geschliffen (bestimmt 5-6x) und lasiert (2x). Insgesamt hat alles gut funktioniert; lediglich ein Brett mussten wir neu kaufen, weil mein Freund versehentlich zu viel abgesägt hat und bei einem Regalboden mussten wir eine Ecke ankleben, weil sie mir beim Schleifen abgebrochen ist. 

Da wir keinen richtigen Werktisch haben, haben wir einen Ablagetisch aus dem schwedischen Möbelhaus umfunktioniert. Das Ding hat in den letzten Jahren verschiedene Funktionen erfüllt (Küchentresen, Schuhregal, Kellerregal…) und so haben wir es diesmal umgedreht, ein Regalbrettchen mit Paketband fixiert und fertig war unser Arbeitstisch. Glücklicherweise stehen im Gästezimmer nicht allzuviele Sachen herum, so dass wir dort ganz gut solche staubigen Arbeiten machen können, wenn es draußen kalt und nass ist. Und die Innenlasur hat zu meiner Freude überhaupt nicht gemieft! Die Außenlasur, die ich letztes Jahr für meine Paletten verwendet habe, hat ganz schön lange gebraucht, um nicht mehr zu stinken. Ich weiß nicht, ob das damals an der Farbe, oder am Holz lag.

Jedenfalls ist das Schränkchen nun fertig und im Einsatz.

Hier noch ein paar Fotos vom Bauprozess:


Basteln

Neben den Holzarbeiten habe ich mich diese Woche auch mit Bastelarbeiten beschäftigt und mich weiter mit der Software für meinen neuen Plotter angefreundet.

Dabei sind eine Geburtstagskarte und ein Aufkleber für meine Handyhülle entstanden.

Schriftart und Formen: Schriftart „You Are Magic“ aus dem Silhouette Studio; Kreis in der Mitte: Vorlage „Label“ aus dem Silhouette Studio
Plotterdatei: Love you to the Moon (Juno Design; makerist.de)

Die Elemente für die Geburtstagskarte habe ich selber zusammengesetzt und das Motiv für die Handyhülle gab es bereits fertig zum Download. Ich hoffe sehr, dass die Vinylfolie eine Weile auf der Hülle kleben bleibt! Ansonsten muss ich mir eine transparente Hülle besorgen und die Folie auf die Innenseite kleben.


Brettspiele

Gespielt haben wir diese Woche ein paar Partien „Tribes – Aufbruch der Menschheit“ (dazu habe ich diese Woche schon eine gesonderte Rezension veröffentlicht: klick hier) und „Russian Railroads“. Ursprünglich wollten wir die Scythe- Kampagne weiterspielen, und entweder endlich mal mit Pandemic Legacy anfangen oder TIME Stories „Estrella Drive“ in Angriff nehmen, aber irgendwie fehlte uns dafür einfach die Ruhe… naja…

Russian Railroads ist ein Spiel für 2-4 Spieler ab 12 Jahren von Helmut Ohley und Leonhard Orgler, mit Illustrationen von Martin Hoffmann und Claus Stephan. Erschienen ist es bei uns im Jahr 2013 bei Hans im Glück.

(Im darauffolgenden Jahr schaffte es Russian Railroads auf die Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres.)

Als  Erweiterung dazu gibt es „German Railroads“ und „American Railroads“, aber in unserer Partie haben wir nur das Grundspiel auf den Tisch gepackt, weil wir es schon länger nicht mehr gespielt haben 🙁  Dabei ist es eines unserer Favoriten! *schäm*

In diesem Workerplacement – Spiel geht es um den Bau der Transsibirischen Eisenbahn, sowie um die Errichtung von zwei weiteren Strecken.

Hierzu gibt es einmal den großen Spielplan, auf dem die Aktionen aufgeführt sind, sowie für jeden Spieler ein eigenes Tableau, wo die Eisenbahnstrecken entstehen.

An sich ist der Ablauf simpel. Die Aktionen werden mittels Arbeiter durchgeführt; je nach Aktion müssen 1-3 Arbeiter eingesetzt werden, oder auch mal eine Münze. So kann man neue Lokomotiven oder Fabriken erhalten, auf der Industrieleiste voranschreiten oder sein Schienennetz verlängern.

Auf dem Spielertableau sind 3 Strecken abgebildet. Während man durch die Transsibirische Eisenbahn weitere Gleise erhält, bekommt man durch die anderen Strecken Punkte oder Vorteilsplättchen.

Damit man die Punkte, Gleise, etc. erhält, muss man einerseits mit der Schiene auf dem entsprechenden Feld stehen und die Lok, die am Anfang jeder Strecke steht, muss bis zu diesem Feld reichen, also eine entsprechende Zahl aufgedruckt haben.

Welche Boni man auf der Industrieleiste erhält, ist davon abhängig, welche Fabriken man dort gebaut hat. Je weiter man aber voranschreitet, desto mehr Punkte bekommt man.

Es ist im Spiel auch möglich, Ingenieure anzuwerben – so hat man stets weitere Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung.

Am Ende jeder Runde, wenn alle Spieler gepasst haben, werden die Strecken gewertet. Bei der Schlusswertung am Spielende kommen 2 weitere Kriterien hinzu.

Ich gebe zu, dass das jetzt nur eine sehr grobe Spielbeschreibung ist, aber ich möchte diesmal gar nicht groß auf die Regeln oder den Spielablauf eingehen.

Mir gefällt das Spiel sehr gut, denn es bietet verschiedene Möglichkeiten, an Punkte heranzukommen und man muss  gut planen, da viele Boni erst in Kraft treten können, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Ich mag diese Verzahnungen: „…wenn ich den Bonus hier haben möchte, brauche ich ein graues Gleis, aber um ein graues Gleis zu bekommen, muss ich auf der ersten Strecke mit dem schwarzen Gleis auf dem 2. Feld stehen und blöderweise habe ich da bisher nur eine 1er- Lok stehen…“.

Ich finde es außerdem gut, dass der Spielplan eine Seite für 2 Spieler hat, so kommt man sich auch tatsächlich in die Quere und spielt nicht nur parallel nebeneinander; auch verlaufen die Partien jedes Mal anders, einfach weil man aufgrund der Mitspieler die Aktionen nicht stur nach Schema F durchführen kann. Desweiteren ist, zumindest bei uns, nicht immer abzusehen, wer nun das Rennen macht. Zwar hatte ich bei der heutigen Partie anfangs die Nase vorn, doch hat mein Freund aufgrund der Schlusswertung noch gut Punkte gemacht und mich knapp überholt.


Jaa… das war’s schon für diese Woche. Wie schon am Anfang geschrieben, hatten wir uns mehr vorgenommen, aber nicht alles geschafft. Naja… es kann ja nicht immer alles nach Plan laufen 🙂

Ich wünsche euch allen einen ruhigen Start in die neue Woche!

LG,

KR

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