Woche 05/2019: Treasure Mountain

Hallihallo!

Schon wieder ist eine Woche vorbei und somit Zeit für einen neuen Blogbeitrag.

Viel habe ich nicht zu berichten – die Werktage waren ziemlich ätzend und das Wochenende viel zu kurz. Selbst Yoga habe ich ausfallen lassen, um heute mal ein bisschen mit meinen Sachen voranzukommen (das hat allerdings nur so halb geklappt..hrmpf..).


Auf den Tisch kam diese Woche nur ein Spiel, dafür aber ein ganz neues: „Treasure Mountain“ zusammen mit der Erweiterung „Caverns of Candum“  von Daniel A. George und Kate Belvins, mit Illustrationen von Mac Hillier (Verlag: August Games; 2-4 Spieler ab 10 Jahren).

Dieses Spiel hat mein Freund bei Kickstarter unterstützt und nach langer Wartezeit ist es am Freitag endlich angekommen.

Wie schon bei seinen letzten beiden Kickstarter/Spieleschmiede – Aktionen war auch hier eine Sache nicht in Ordnung: der Stanzbogen mit gelben Minen fehlte. Dafür hatten wir den grünen Stanzbogen doppelt. Na prima. Bei anderen Unterstützern gab es allerdings auch Probleme: fehlende Würfel, angedötschte Verpackungen…

Naja… nachdem mein Freund den Autor angeschrieben hat, kam jedenfalls schnell die Rückmeldung, dass der richtige Stanzbogen kommende Woche verschickt wird. Wie lange der Versand dauert, ist fraglich. Aber immerhin war das Spiel auch ohne die gelben Minen-Plättchen spielbar!

Worum geht es überhaupt?

Wir sind Zwerge und schürfen in den Tiefen des Berges „Treasure Mountain“ nach Edelsteinen. Diese können wir wiederum verkaufen und mit dem so erworbenen Gold können wir z.B. unsere Mine ausbauen. Auch Bier ist in manchen Fällen ein gebräuchliches Zahlungsmittel.

Unsere Suche nach den begehrten Kristallen wird allerdings durch einen Drachen erschwert – ab und an muss diese Bestie bekämpft werden.

Wer nach 5-7 Runden (abhängig von der Spielerzahl) die meisten Punkte hat, der hat gewonnen.

Die Spieler bekommen zu Beginn des Spiels ein Minenplättchen mit Edelsteinen, einen Würfel, ein Bierfass und Münzen. Die Zwergen – Meeple werden in aufsteigender Reihenfolge (von 1-5)  in die Taverne auf dem großen Spielplan gelegt.

Die Nummern auf den Zwergenfiguren stehen für die Bartlänge, ist doch klar! Wer den längeren Bart hat, der hat das Sagen und kann Figuren mit kleineren Ziffern von ihren Aktionsfeldern vertreiben. Dazu komme ich aber gleich noch.

Ist man an der Reihe, nimmt man sich seinen Zwerg mit der kleinsten Nummer aus der Taverne und legt ihn auf ein Aktionsfeld. Jede Aktion kann nur einmal gemacht werden, außer man hat einen Zwerg mit einer höheren Nummer – in dem Fall darf man den Zwerg eines Mitspielers zurück in die Taverne schicken und die Aktion durchführen. Eigene Figuren dürfen allerdings nicht in die Taverne zurück geschickt werden.

Gibt es in der Taverne zurückgeschickte Zwerge, so ändert sich zwischenzeitlich die Spielerreihenfolge: in dem Fall ist der Spieler zuerst dran, dessen Zwerg die kleinere Nummer hat. Ansonsten geht es brav nach der Reihenfolge.

In dem Grundspiel haben die Spieler die Wahl zwischen 12 Aktionen und 4 Tavernen – Aktionen. Mit der Erweiterung kommen 2 weitere Aktionen hinzu, sowie Magie – Karten und eine fünfte Edelsteinsorte.

Trotz der vielen Möglichkeiten kommt man sich auch im Spiel zu zweit z.T. gehörig in die Quere und es gibt bei zwei Spielern auch die Option (wenn man die Erweiterung hat), ein Automa – Deck zu verwenden, so dass man quasi zu dritt spielt (oder Solo gegen 2 Automas). Dieses Automa -Deck haben wir in unserem ersten Kennenlernspiel nicht verwendet, werden es aber beim nächsten Mal austesten, denn so hat sich das Spiel mit seinen 7 Runden doch etwas in die Länge gezogen (bei 3 Spielern wären es nur 6 Runden).

Neben den Möglichkeiten, die Mine zu erweitern oder Edelsteine in Gold zu verwandeln, kann man z.B.  auch Aufgabenkarten erfüllen, um Siegpunkte zu erhalten – hier muss man die geforderten Objekte nur besitzen und nicht abgeben.

Der bereits erwähnte Drache greift an, wenn die Spieler ihn zu sehr provozieren. Bei manchen Aktionen ist ein Drachensymbol aufgedruckt; wenn man die Aktion durchgeführt hat, muss man würfeln und wenn man eine 3 oder höher würfelt, wird die Drachenfigur auf der Drachenleiste um ein Feld weitergeschoben. Auf dem letzten Feld greift der Drache alle Mitspieler an und wenn man sich nicht verteidigen kann, verliert man Gold oder Edelsteine.

Am Spielende werden die Münzen und die Kristalle gewertet und so der Gewinner ermittelt.

Insgesamt ist Treasure Mountain kein allzu komplexes Spiel, aber dennoch muss man sich seine Züge gut überlegen und auch umdenken können, wenn der Mitspieler einem zuvorkommt und man gerade keinen Zwerg mit längerem Bart zur Verfügung hat.

Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht und ich bin gespannt auf die nächste Runde, wenn wir das Automa – Deck verwenden.

Ach ja, wie schon am Anfang erwähnt, fehlen uns momentan die gelben Minenplättchen. Das ist zwar einerseits ziemlich ärgerlich, weil wir so ein unvollständiges Spiel haben, aber da man dennoch die Möglichkeit hat, an die gelben Edelsteine heranzukommen, ist es nur ein halber Weltuntergang. Wir konnten ganz normal die Aufgabenkarten erfüllen, wo gelbe Edelsteine benötigt wurden oder auch gelbe Edelsteine verkaufen. Mit den entsprechenden Minenplättchen wird es natürlich einfacher sein, sich die gelben Klunker zu beschaffen, aber als Spieler liebt man doch Herausforderungen, oder nicht?  🙂 Vielleicht kleben wir bei der nächsten Partie auch einfach gelbe Punkte auf die doppelten grünen Minenplättchen… mal sehen 🙂


So, das war’s für heute…

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche!

LG,

KR

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