Woche 18/2019

Hallihallo ihr Lieben!

Heute ist Mittwoch, der erste Mai und somit ein perfekter freier Tag, um in Ruhe einen Blogbeitrag zu schreiben.

Diesmal habe ich das Tablet von meinem Freund beschlagnahmt und sitze nun im Wohnzimmer und ärgere ich mich darüber, dass ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin!

Ich bin ja nämlich überhaupt kein Schreibtischmensch! Lange am PC sitzen finde ich furchtbar, auch wenn ich Dinge mache, die mir eigentlich Spaß machen, z.B. Fotos bearbeiten oder am Blog schreiben…. nur wenn ich bastle, kann ich lange am Tisch sitzen, aber da brauche ich ja auch keinen PC. Naja.. jedenfalls bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich ein eigenes Tablet brauche –  kann ja nicht immer das von meinem Freund kapern!

Was gibt es sonst noch zu schreiben? Hmm, ich bin wieder zu einem Fangirl mutiert oder so… der Grund: Game of Thrones, die letzte Staffel…. gestern bin ich jedenfalls nach der Arbeit nach Hause geflitzt und habe mich direkt auf die Couch geschmissen, nachdem ich die Gardinen zusätzlich mit einer Decke verhängt habe, weil die Sonne so reinknallte. Grr! Sonne! Wie kann sie es wagen, mich beim Fernsehen zu stören!? 😀

Leider war das Bild immernoch sehr dunkel und wie ich später im Internet gelesen habe, war die Episode generell sehr düster,  so dass es gar nicht so sehr an dem Lichteinfall im Wohnzimmer lag. Und auch storymäßig war das diesmal eine Folge, die selbst mir nicht 100% zugesagt hat. Ich hoffe ja sehr, dass die Geschichte im Buch einen anderen Verlauf nimmt und nicht so abrupt mit einer Storyline endet. *grummel*


So, jetzt aber zu den Spielen, die letzte Woche und auch heute auf den Tisch kamen: Vikings Gone Wild, Caverna mit der Erweiterung „Die vergessenen Völker“, Rhino Hero: Super Battle und Small World.


Rhino Hero: Super Battle habe ich an dieser Stelle schonmal vorgestellt und heute kam es wieder auf den Tisch und hat wieder Spaß gemacht. Nachdem wir auf der schwierigeren Seite (weniger Bau- Punkte) schon nach kurzer Zeit gescheitert sind, haben wir uns für die einfache Seite entschieden und eine ganz gute Konstruktion hinbekommen – wir haben fast alle Plattformen verbaut!


Caverna – die Höhlenbauern, habe ich hier bereits vorgestellt und nun haben wir es erstmals mit der Erweiterung „Die vergessenen Völker“ gespielt, welche im Jahr 2018 erschienen ist. Die Autoren sind Uwe Rosenberg und Alex Wilber und die Illustrationen stammen von Klemens Franz und Javier Gonzáles Cava.

Wie man es sich schon aufgrund des Titels denken kann, bekommen unsere geliebten Zwerge nun Besuch von anderen Völkern! Insgesamt 8 sind es und sie bringen ihre ganz eigenen Fähigkeiten mit sich, sowie auch neue Spielmarker und Einrichtungen.

An dem grundlegenden Spielverlauf selber ändert sich an sich erstmal nichts und auch das Ziel des Spiels bleibt dasselbe.

Allerdings haben die neuen Völker (Menschen, Elfen, Bergzwerge, etc.) verschiedene Eigenschaften, an die sich die Spieler anpassen müssen. Die Trolle z.B. können alle Tiere in Nahrung umwandeln, müssen aber in den Ernährungsphasen 3 Nahrung abgeben. Andere Völker können keine Doppelplättchen bekommen oder sie können sich faule Goblins als Mitbewohner nehmen, anstelle von Mitbewohnern des eigenen Volkes.

Auch werden einige Einrichtungsplättchen ausgetauscht, je nachdem, mit welchem Volk man spielt, doch sind diese Plättchen  nicht auf das zugehörige Volk beschränkt, sondern können von allen Spielern gekauft werden.

Wir haben unsere Partie mit Trollen und Silizoiden gespielt und fanden, dass die Eigenschaften ganz gut ausgeglichen sind – keiner von uns hatte dem anderen gegenüber einen entscheidenden Vorteil.

Ich denke, dass die Erweiterung für Leute, die Caverna sehr oft spielen, durchaus eine schöne Abwechslung bietet. Wir fanden sie nicht schlecht, das auf keinen Fall, aber da Caverna bei uns inzwischen nicht mehr so oft auf den Tisch kommt, reichen uns die Zwerge eigentlich vollkommen aus. Dennoch sind bei den Völkern einige interessante dabei, so dass es bis zu unserer nächsten Partie bestimmt nicht so lange dauert.


Nachdem wir die Höhlen hinter uns gelassen haben, haben wir uns in die Welt der wilden Wikinger begeben.

Vikings gone wild (2017, Corax Games) ist ein Spiel von Julien Vergonjeanne mit Illustrationen von Mateusz Komada. Geeignet ist es ist für 2-4 Spieler ab 10 Jahren.

Die kurze Hintergrundstory: wir sind Clanhäuptlinge und wollen unseren Göttern zeigen, wer von uns der Beste ist. Was auch sonst.

Unsere Währung ist Gold und Bier und wir kloppen uns gerne mit unseren Mitspielern, denn dafür gibt es Siegpunkte.

Bei dem kartenbasierten Brettspiel handelt es sich um einen Deckbuilder. Das Deck kann man hierbei mit Aktionskarten, Einheiten oder Verteidigern aufstocken. Man kann zudem Missionen erfüllen, was auch Punkte gibt und man kann, bzw. sollte auch das eigene Dorf mit Gebäuden ausbauen. Dadurch kann man Bier & Gold produzieren und auch lagern, oder das Kartenlimit erhöhen, etc..

Auch sind die Gebäude beim Kämpfen wichtig, denn man greift den gegnerischen Clanhäuptling nicht direkt an, sondern seine Gebäude. Durch die unvermeidlichen Kämpfe ist das Spielgeschehen konfliktbetont und auch in einer 2er – Partie nicht langweilig im Gegensatz zu manch anderen Deckbauspielen, wo jeder sein Deck optimiert, man sich aber nicht gegenseitig in die Quere kommt (was aber nicht automatisch schlecht ist).

Das Spielende wird eingeläutet, sobald ein Spieler 30 oder 40 – Punkte (je nach Spieleranzahl) erreicht. Danach werden noch die Bonuspunkte berechnet und wer dann die Nase vorn hat, der hat gewonnen.

Vikings gone wild ist schnell erklärt und lässt sich auch relativ flott spielen. Es ist kein großes Spiel mit viel Tiefgang, sondern ein recht einfaches Deckbauspiel mit witziger Grafik und gut funktionierender Mechanik und manchmal reicht sowas vollkommen aus.


Heute kam eines meiner Lieblingsspiele auf den Tisch: Small World . 10 Jahre hat es schon auf dem Buckel! Erschienen ist das Spiel von Philipp Keyaerts, mit Illustrationen von Miguel Coimbra, nämlich 2009 bei Days of Wonder und seitdem sind schon etliche Erweiterungen erschienen und auch als App ist es spielbar.

2-4 Spieler ab 8 Jahren können in diese Fantasywelt eintauchen, um die Reiche ihrer Völker auszubauen und untergehen zu lassen, um mit einem neuen Volk weiterzumachen.

Nachdem 6 verschiedene Völker und Eigenschaften ausgelegt worden sind, wählen die Spieler sich eines der Völker aus,  nehmen sich die dazugehörigen Völkerplättchen und breiten sich mit ihnen auf dem Spielplan aus. Ist ein Feld von einem Mitspieler besetzt muss man mehr Plättchen einsetzen, um den Mitspieler aus dieser Region zu vertreiben.

So geht es an sich jede Runde für Runde weiter und am Ende jedes Zuges bekommt man Siegpunktmünzen für die Anzahl der Regionen, die man gerade besetzt plus evtl. Bonusmünzen. Hat man keine Plättchen mehr oder merkt man schon früher, dass man mit dem derzeitigen Volk nicht weiterkommt, dann lässt man es untergehen – man dreht die Plättchen um und nimmt sich ein neues Volk. Für das untergegangene Volk bekommt man noch Punkte, solange es noch auf dem Spielplan vertreten ist.

Am Spielende werden die Münzen zusammengerechnet und der Spieler mit der höchsten Summe hat gewonnen.

Das Spiel gefällt mir einerseits weil es so simpel ist und sich flott spielen lässt, aber auch weil die Kombination der Völker mit den Eigenschaften ganz witzig ist. Da sie jedes mal zufällig miteinander kombiniert werden, verlaufen auch die Partien jedes mal anders und dadurch, dass es für jede Spieleranzahl einen passenden Spielplan gibt, kommt man nicht drum herum, den Mitspieler zu ärgern, was hier ja gewollt ist und keine optionale Schikane ist.

Ich neige ja bei Spielen eher dazu, friedlich zu spielen und bin dann manchmal frustriert, wenn mein Mitspieler mich plötzlich angreift oder so, aber wenn Konflikte bei Spielen unvermeidbar sind, dann spiele ich auch dementsprechend.


So, das war’s auch schon für heute… ich wünsche allen eine schöne Restwoche!

LG,

Kaisa

 

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