Wochen 23/24 2019: ein Rückblick auf 2 Wochen

Hallihallo ihr Lieben!

Ich habe wieder geschludert… wir haben Sonntag und ich habe noch nichtmals über das vergangene Wochenende geschrieben!

Die schönen sonnigen Tage habe ich einfach vieeel lieber gemütlich mit einem Buch, bzw. Tablet + Netflix auf dem Balkon verbracht, anstatt mich mit meinem wöchentlichen Geschreibsel zu beschäftigen! 🙂

Außerdem war ich böse und habe mir “Elder Scrolls Online” für die PS4 heruntergeladen… also eigentlich war das 9,99€ – Sonderangebot Schuld… Ich wollte ja schon seit längerem wieder ein Fantasy – Rollenspiel für die Konsole haben und da ich vor ein paar Jahren sehr gerne Skyrim gezockt habe, habe ich nun aufgrund des Angebots „ESO“ heruntergeladen.

Böse ist das, weil ich bei solchen Spielen die Zeit vergesse… “Uuuups, waren das jetzt echt schon 3 Stunden? Kann ja gaaaar nicht sein!”… Jaaaaahh, das hat dann nach der Arbeit jedenfalls auch ein wenig mehr meine Zeit gefressen, als geplant.

(Da ESO mein erstes MMORPG ist, habe ich mich erschrocken, als mich irgendwer im Spiel über den Sprachchat auf Französisch gefragt hat, ob ich Französisch spreche! Da bin ich erstmal panisch weggerannt, da ich kein Headset habe und auf die Schnelle auch nicht herausgefunden habe, ob ich über den Text- Chat antworten kann  😀  )

Am Freitag stand dann noch wg. der Arbeit ein Kongressbesuch in Frankfurt an… also von morgens bis abends Vorträge anhören und Notizen machen… nicht gerade mein Steckenpferd! Ich bin ja mehr für das Lesen und bunt Markieren zu haben :-/

Allerdings konnte ich so auf der Rückfahrt zumindest mit dem Tippen dieses Blogbeitrages anfangen.

Gestern stand Zuhause dann mal wieder eine Bau- Aktion an. Aus Resten von unserem Kleiderschrank, den wir letztens von der 3 Meter breiten Version in eine 2 Meter breite Version verwandelt haben, habe ich mir ein neues Nachtschränckchen zurechtgesägt und mein Freund hat es zusammengeschraubt, als ich am Abend total frustriert war, dass es bei mir nicht gehalten hat. Nun muss ich in den nächsten Tagen nur noch einen Zwischenboden aussägen und alles mit Folie bekleben, da die Beschichtung von dem Holz beim Sägen leider gesplittert ist.


So, jetzt aber zu den Spielen!

Auf den Tisch kam letzte Woche zum einen wieder “Newton”, das ich hier schonmal vorgestellt habe. Diesmal verlief die Runde, trotz der Grübelmomente, wesentlich flüssiger als unsere erste Partie und wir haben auch deutlich mehr Punkte gemacht. Da ich die Forschungsleiste allerdings komplett vernachlässigt habe und am Ende auch kaum Geld und Tränke hatte, ging der Sieg mit deutlichem Vorsprung an meinen Freund.


Das zweite Spiel, das auf den Tisch kam, war T.I.M.E Stories mit dem Szenario “Estrella Drive” (Autor: Willy Dupont; Illustrationen: Cari/Pascal Quidault).

Ich stelle diese Erweiterung hier möglichst spoilerfrei vor, doch wer lieber gar nichts darüber lesen möchte, der sollte schnell weiterscrollen!

Zitat von der Spielschachtel: “Eure Mission führt euch in die 80er Jahre, wo einige Geister der Vergangenheit keine Ruhe finden. Kommt den dunklen Geheimnissen des kalifornischen Showbusiness auf die Spur.”

Was einem bei der Schachtel direkt auffällt, ist der Aufdruck „nicht jugendfrei“.  Doch wer nackte Haut erwartet, wird hier enttäuscht – es geht um Mord und dabei ist es nicht plattes Zombie – Gemetzel, die Sprache ist derber und manche blutige Szene wird ein wenig detaillierter beschrieben, so dass man dieses Szenario definitiv nicht mit Teenies spielen sollte, auch wenn das Grundspiel bereits ab 12 Jahren geeignet ist. Estrella Drive gehört vom Inhalt her auf jeden Fall in eine Erwachsenenrunde!

Man beginnt die Story im Jahr 1982 mit recht wenig Zeit, so dass man ganz schön unter Druck steht und den ersten Durchgang sehr wahrscheinlich wegen Zeitmangel wiederholen muss, was bei uns der Fall war. Dafür haben wir den zweiten Durchgang dann sehr zeitig geschafft, so dass wir absichtlich Zeit schinden mussten, damit unser Marker ein bestimmtes Feld erreicht.

Den darauf folgenden Durchlauf der Geschichte haben wir erstaunlicherweise direkt im ersten Anlauf geschafft und das schneller als gedacht! Das war einerseits schön, weil das bei uns noch nie bei T.I.M.E Stories vorgekommen ist und andererseits sehr unbefriedigend, eben weil das Ende so schnell kam! Dabei haben wir haben keine Regeln vernachlässigt oder gar geschummelt!!

Insgesamt war Estrella Drive dennoch eines der besseren Szenarien, die wir bisher gespielt haben. Die Story war spannend, die Grafik  war auch ansprechend und hat gut die Atmosphäre vermittelt und die Proben, zumindest die, über die wir gestolpert sind, waren machbar.

Würfelbasierte Kämpfe sind für uns eigentlich ein no-go und gerade bei T.I.M.E Stories haben uns die Proben sehr oft sehr aufgeregt und frustriert, doch hier schien alles gut machbar zu sein.

Als nächstes steht uns das Demo- Szenario “Santo Tomás de Aquino” bevor, das als Vorbereitung für “Bruderschaft der Küste” dient. Wenn wir diese beiden Erweiterungen durch haben, dann war es das erstmal für uns mit Time Stories!

Von der “weißen Linie” gibt es noch das Szenario “Madame” und danach geht es mit der “blauen Linie” weiter, die vom Spielablauf anders gestaltet ist. Auf BoardGameGeek könnt ihr die genaueren Infos darüber lesen: https://boardgamegeek.com/blogpost/86202/space-cowboys-resets-time-stories-revives-jaipur-r

Zwar würde es mich schon irgendwie reizen, einen Blick in die neue Reihe zu werfen, aber irgendwann ist es einfach mal genug.

Hier ein paar Bilder, die lediglich den Startaufbau zeigen:


Heute, am Sonntag, haben wir ein für uns neues Spiel auf den Tisch gepackt – nämlich „Pandemic Legacy – Season 2“ von Z-Man Games. Erschienen ist es bereits im Jahr 2017, gekauft haben wir es allerdings erst auf der SPIEL 2018.

Die Autoren sind Matt Leacock und Rob Daviau, die Illustrationen stammen von Atha Kanaani und Chris Quilliams und geeignet ist es ab 14 Jahren.

Wie es schon der Titel verrät, handelt es sich hierbei um eine Legacy – Variante des bekannten und beliebten Pandemic aus dem Jahre 2008, das ich hier auch noch irgendwann vorstellen werde.

Der folgende Text ist spoilerfrei!

Vor 71 Jahren hat eine Seuche die Welt zugrunde gerichtet und einige der letzten Überlebenden leben nun schon seit drei Generationen auf Zufluchten auf dem Meer, von wo aus sie die letzten verbliebenen Menschen auf dem Festland mit Vorräten versorgen, um der Seuche auf diese Weise die Stirn zu bieten.

Doch wie man es schon ahnen kann, gehen die Vorräte zuneige und die Krankheit  breitet sich schneller aus, als es allen lieb ist. Hinzu kommen noch Gruppen von „Wilden“, die unsere Versuche, die Welt zu retten, zunichte machen.

Das Spiel ist in 12 Monate aufgeteilt, in denen die Spieler gemeinsam versuchen müssen, so viele Städte wie möglich vor dem Untergang zu retten. Die Welt, wie wir sie kennen, ist auf dem Spielplan nur teilweise vorhanden. Bevor man mit dem „richtigen“ Spiel beginnt, kann man den Prolog spielen, wo man den grundlegenden Spielablauf kennenlernt.

Hier werden am eigentlichen Spiel selber noch keine Änderungen vorgenommen; man muss lediglich vor Spielbeginn 3 Zufluchtsorte auf dem Spielplan mit Namen versehen und fünf Charaktere erstellen. Hierfür gibt es Charakterkarten, auf denen man Name, Alter und Heimatort vermerkt. Außerdem wählt man von einem Stickerbogen Portraitbilder und die Ausbildung (Sonderfähigkeit) der Charaktere aus und klebt diese ebenfalls auf die Charakterkarten.

Der Rundenablauf ist recht übersichtlich: Gefährdung prüfen (außer im Prolog), 4 Aktionen durchführen, 2 Spielerkarten ziehen und 2-5 Infektionskarten ziehen (je nach Anzeige).

Das Ziel ist es, die zwingenden Aufgaben zu erfüllen, die zu Rundenbeginn ausgelegt werden. Im Prolog ist es lediglich nur eine Aufgabe – nämlich 3 Versorgungszentren bauen.

Man bewegt sich also, ganz grob zusammengefasst, zwischen den Orten hin und her und bemüht sich, die Aufgaben zu erfüllen und gleichzeitig die Versorgung aufrecht zu erhalten, denn gegen Ende eines Spielerzuges werden Infektionskarten aufgedeckt, wodurch Versorgungswürfel aus den Städten weggenommen werden. Gibt es in einer Stadt keine Versorgungswürfel mehr, wird bei einer Infektionskarte stattdessen ein Seuchenwürfel hineingelegt.

Befinden sich in einer Stadt 3 Seuchenwürfel, breitet sich die Seuche aus und benachbarte Städte verlieren Versorgungswürfel, bzw. werden ebenfalls infiziert. Das ist richtig doof, denn bei jedem Seuchenwürfel, den man platziert, wird der „Vorfälle“- Marker auf dem Spielplan um ein Feld weiterbewegt… und die Vorfälle – Leiste besteht aus nur 7 Feldern… auf Feld Nr. 8 ist ein Totenkopf und wenn der Marker dort landet, ist das Spiel vorbei.

Man steht also selbst bei dem Prolog schon gehörig unter Zeitdruck und die erste richtige Partie, also den Monat Januar, haben wir quasi in letzter Sekunde geschafft!  Da wir die Vorgaben aber schon im ersten Durchlauf erfüllt haben, können wir die zweite Partie schon im Februar beginnen. Da freue ich mich schon richtig drauf, denn das Ende der ersten Partie hat weitere Ergänzungen zum Spiel beschert, so dass es spannend weitergeht.

Genau, da war ja was, das ich noch nicht erwähnt habe: die Ergänzungen die man hier erhält, sind auf 8 Boxen und mehrere adventskalenderartige Stickerbögen verteilt. Was man da so findet, kann man sich z.T. schon denken, wenn man sich den Spielplan anschaut – da fehlt nämlich so einiges…


Sooo, das war’s – ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche und bis demnächst!

 

 

3 Gedanken zu „Wochen 23/24 2019: ein Rückblick auf 2 Wochen

  • 22. Juni 2019 um 09:27
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    Viel Spaß mit Pandemic Legacy 2. Wir haben es schon seit nem halben Jahr durch. Und wenn ich mehr Muse hätte, wäre das Tagebuch dazu, dass ich auch bei Teil 1 schon angefertigt habe, auch schon fertig. Ich freue mich jedenfalls über Eure Erfahrungen zu lesen.

    Antwort
    • 22. Juni 2019 um 09:43
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      Hallo Dee,
      danke für deinen Kommentar! Ein Tagebuch darüber zu schreiben ist eine ganz gute Idee! Vielleicht kann ich das ja auch umsetzen -wäre wahrscheinlich auch interessanter zu lesen.
      LG

      Antwort
      • 23. Juni 2019 um 10:16
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        Fangt aber am besten gleich damit an, Euch Notizen zu machen. Wir haben bei Teil 1 versucht das ca. zur Hälfte des Spiels zu rekonstruieren, was eine Menge an Arbeit war. Bei Teil 2 waren wir schlauer und ich habe gleich mitgeschrieben und Fotos gemacht.

        Hier der Link zum Tagebuch für Teil 1: http://www.deesaster.org/blog/index.php?/archives/2700 Falls Du Interesse hast, es zu lesen.

        Antwort

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