Wochenende Nr. 28

Hallihallo!

Ich hoffe ihr habt ein schönes Wochenende gehabt. Mein Wochenende war jedenfalls ziemlich ruhig. Konnte seit langem einfach mal wieder auf dem Balkon sitzen und lesen und einfach entspannen. Während der Woche ist nix passiert… eigentlich sind meine Blogs eher selten Wochenrückblicke, sondern meistens Wochenendzusammenfassungen.

Gestern und heute haben wir wieder gespielt: Azul, Die Quacksalber von Quedlinburg, Terraforming Mars und Scythe.


„Die Quacksalber von Quedlingburg“ habe ich hier schonmal vorgestellt, daher muss ich dazu jetzt auch nicht viel schreiben. Insgesamt haben wir 2 Partien hintereinander gespielt und haben somit alle Seiten der Zauberbücher durch. Ab der nächsten Partie können wir sie dann wild kombinieren. Was ich mir vorgenommen habe, ist es, für das Spiel kleine Schachteln zu basteln, damit wir die vielen Marker nicht jedesmal aus den Zip- Beuteln herausnehmen müssen.


Ein weiteres, bereits vorgestelltes Spiel, war „Azul“. Was ich bei dem Spiel schade finde, ist, dass sich die Spielertableaus verformen, so dass sie sich auf dem Tisch drehen, was ziemlich nachteilig für den Punktemarker ist. Gummifüße drunterkleben geht auch nicht, weil die Rückseite auch bespielbar ist. Davon abgesehen ist Azul aber immernoch ein schönes kurzweiliges Spiel.

Wie ich heute gelesen habe, soll dieses Jahr zur SPIEL in Essen eine weitere Version von Azul erscheinen, nämlich: „Azul: Stained Glass of Sintra“. Viele Informationen gibt es auf der Homepage des Verlages Next Move Games (link) noch nicht, aber ich habe das Spiel dennoch schonmal auf meine SPIEL -Liste gesetzt und möchte es dort anspielen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Optisch spricht mich das Material nicht wirklich an (das Cover finde ich hingegen sehr schön), aber man soll ja nicht immer nach der Optik urteilen!


Als weiteres, bereits vorgestelltes Spiel, kam heute „Scythe“ auf den Tisch. Das gehört zu den Lieblingsspielen von meinem Freund und er wird sich auch nach und nach alle Erweiterungen zulegen. Was bei uns aber nicht im Regal landen wird, sind die Metal Mechs: „Stonemaier produziert eine Collectors Box mit 9 Metal Mechs (je 1 Mech der 7 Fraktionen plus 2 Mechs passend zu der kommenden Fenris Erweiterung.)“ [Quelle: Feuerland Spiele, Facebook – Beitrag vom 05.07.18]. Diese 9 metallischen Figürchen würden fast genausoviel kosten, wie das Grundspiel! Und dann sind es auch nicht alle Mechs, sondern nur jew. ein Mech. Wie doof sieht das denn im Spiel aus?


Von den 3 bekannten Spielen abgesehen, haben wir heute Vormittag auch etwas gespielt, das ich tatsächlich noch nicht vorgestellt habe, nämlich: „Terraforming Mars“.

Erschienen ist es im Jahr 2016 und löste einen ziemlichen Hype aus. Im Jahr 2017 stand es auf der Nominierungsliste zum „Kennerspiel des Jahres“ und hat im selben Jahr den 1. Platz beim Deutschen Spielepreis belegt. Erschienen ist Terraforming Mars beim Schwerkraft-Verlag, der Autor ist Jacob Fryxelius und sein Bruder, Isaac Fryxelius ist für die Illustrationen zuständig.

Es ist ein Spiel für 1-5 Spieler und wird ab 12 Jahren empfohlen, wobei die Kids dann durchaus Sitzfleisch mitbringen müssen und auch schon mit komplexen Spielen vertraut sein sollten, obwohl die Regeln an sich nicht allzu kompliziert sind.

Worum geht es überhaupt? wir befinden uns im Jahr 2315. Auf der Erde gibt es viel zu viele Menschen und die Ressourcen werden immer knapper. Daher hat die Weltregierung beschlossen, Konzerne zu unterstützen, die den Mars bewohnbar machen sollen.

Dies geschieht, indem die Spieler verschiedene Aktionen durchführen, die u.A. zur Erhöhung der 3 globalen Parameter (Sauerstoff, Temperatur; Ozean) beitragen können. Haben die Parameter das Maximum erreicht, endet das Spiel.

Für Neulinge gibt es einen Anfänger – Konzern, 10 Projektkarten und 42 MegaCredits (M€), während erfahrene Spieler sich ihren Konzern und Projektkarten aussuchen müssen, für die dann jew. 3M€ Kosten anfallen. Jeder Spieler hat zudem Marker in der Spielerfarbe und ein eigenes Tableau, auf dem die Ressourcen dargestellt sind.

Eine Runde besteht aus mehreren Phasen: Startspielerphase, Forschungsphase, Aktionsphase und Produktionsphase. In der Aktionsphase kann man 1-2 Aktionen durchführen; zur Auswahl stehen 7 Aktionsmöglichkeiten. Meistens wird man Handkarten ausspielen. Diese haben verschiedene Effekte, können Siegpunkte wert sein oder weitere Aktionsmöglichkeiten bieten. Viele dieser Karten sind an Bedingungen geknüpft die erfüllt sein müssen, bevor die jeweilige Karte ausgespielt werden darf (z.B. bestimmte Temperatur) und sie kosten z.T. richtig viel Geld!

Karten bekommt man übrigens in der Forschungsphase – man zieht 4 Karten und für die, die man behalten möchte, bezahlt man 3M€. Man kann die Karten auch draften, so dass man etwas mehr Einfluss auf die eigene Kartenhand hat, aber bei 2 Spielern macht das nicht so viel Sinn. Eigentlich ist das schade, denn die Konzerne haben z.T. Effekte, die an bestimmte Ressourcen gebunden sind, doch durch das zufällige Ziehen der Karten hat man nicht viel von den Konzernen. Außerdem kann man sich so auch nicht immer eine Strategie zurechtlegen. Der Kartenstapel ist ziemlich dick und wenn man noch die Karten von der Erweiterung „Zeitalter der Konzerne“ dazu mischt, wird es noch schwieriger, an die „richtigen“ Karten heranzukommen. Dennoch gefällt uns das Spiel ganz gut –  mir vermutlich mehr, als meinem Freund. Ihm wären gezieltere Kartendecks lieber, was ich durchaus nachvollziehen kann.

Zu dem Spiel habe ich mir noch die Erweiterung „Hellas & Elysium“ geholt, das einfach nur ein doppelseitiges Spielbrett ist und noch andere Meilensteine und Auszeichnungen mit sich bringt. Ist zwar an sich nicht unbedingt notwenig, da das Spiel durch die Karten schon abwechslungsreich genug ist, aber zu dem Zeitpunkt war ich noch im Terraforming Mars – Fieber und da war es mir auch fast egal, dass ich für ein Spielbrett fast so viel bezahle, wie für ein komplettes Spiel. (Die Erweiterungen sind generell leider nicht günstig.)

Die zweite Erweiterung, „Terraforming Mars: Nächster Halt: Venus“ hatte ich mir nach langem Überlegen zwar auch geholt, aber relativ schnell weitergegeben. Das Mehr an Karten ist für 2-Spieler – Runden einfach zu viel und eine längere Spieldauer brauche ich bei TM auch nicht.

Insgesamt sind für Terrafoming Mars bisher 7 Erweiterungen geplant; dieses Jahr sollen „Präludium“ und „Colonies“ erscheinen.


Sooo, das war’s dann auch schon für heute.

LG,

KR

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