Wochenende Nr. 29

Und wieder ist eine Woche vorbei. Und wieder sitze ich eigentlich viel zu spät an meinem Blog. Es ist momentan zwar erst 19:51, aber bis ich mit dem Schreiben fertig bin, dauert es bestimmt noch ein bisschen. Da ich Werktags immer um 04:40 aufstehen muss, müsste bei mir rein theoretisch gegen 22 Uhr Schluss sein… Meistens schaffe ich das aber nicht… aaaber immerhin habe ich inzwischen alle benötigten Fotos ausgewählt und hier und da nachbearbeitet.

Diesmal geht es nur um Brettspiele, da sonst nichts auf dem Plan stand. 6 Spiele haben wir diese Woche geschafft, 2 davon habe ich bereits vorgestellt, über 3 berichte ich heute und 1 werde ich nächste Woche vorstellen.


Am Donnerstag haben wir wieder eine Runde „Azul“ gespielt, sowie „Lovecraft Letter“ – das werde ich nächste Woche auf jeden Fall vorstellen, da ich diesen Donnerstag einfach nur was spielen wollte, ohne Kamera in der Hand. Aber ich kann schonmal sagen, dass wir „Lovecraft Letter“ einfach nur klasse finden (das normale „Love Letter“ hat uns nie interessiert) und glücklich sind, die englische Originalversion zu haben.

Gestern haben wir 2 Runden „Santorini“ gespielt, sowie „Thurn und Taxis“ und heute kamen „Die Verbotene Insel“ und „First Class“ auf unseren Tisch.

 

 

 

 

 


Den Anfang macht unser Ausflug auf „Die verbotene Insel“. Der Autor ist Matt Leacock und die Illustrationen sind von C.B.Canga. Erschienen ist das kooperative Familienspiel im Jahr 2010 bei Schmidt Spiele.

Hierzulande schaffte es „Die verbotene Insel“ auf die Nominierungsliste zum „Spiel des Jahres 2011“.

Von Matt Leacock sind übrigens auch die bekannteren Spiele „Pandemie“ (werde ich irgendwann vorstellen)  und „Pandemic Legacy“ (haben wir noch nicht in der Sammlung).

Ab 10 Jahren (oder auch etwas jünger) kann man sich mit 2-4 Spielern auf die Insel begeben, um Schätze zu bergen.

Den Spielern stehen 6 Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten zur Auswahl, von denen sich jeder einen aussucht.

Die 6 Figuren sind vorbemalt – wir haben keinen Pinsel geschwungen! Ein wenig gruselig sehen sie ja schon aus…

Die Insel besteht aus 24 einzelnen Plättchen, von denen manche zu Beginn des Spiels bereits überflutet sind. Weitere Plättchen werden im Laufe des Spiels überschwemmt, können aber trockengelegt werden. Dennoch lässt es sich nicht vermeiden, dass manche Inselfelder in den Wassermassen untergehen und aus dem Spiel genommen werden.

Eine Runde besteht aus 3 Phasen: bis zu 3 Aktionen durchführen, 2 Artefaktkarten ziehen und Flutkarten entsprechend der Anzeige ziehen.

Die Spieler müssen im Laufe des Spiels 4 Schätze einsammeln. Dafür müssen sie 4 gleiche Artefaktkarten sammeln und auf den entsprechenden Feldern abgeben, um den Schatz an sich nehmen zu können. Außerdem müssen es alle Abenteurer am Ende auf den Landeplatz schaffen und eine Helikopterkarte abgeben. Während es nur diese eine Möglichkeit gibt um das Spiel zu gewinnen, gibt es 4 Möglichkeiten, das Spiel zu verlieren.

Die Spielregeln sind nicht allzu kompliziert und der Aufbau ist variabel, so dass das Spiel stets anders verläuft. Es ist ziemlich glückslastig und wenig planbar, aber hin und wieder doch ganz nett und wir würden es aus unserer Sammlung nicht weggeben, auch wenn es eher selten auf dem Tisch landet.


„Thurn und Taxis“ ist ein Spiel von Karen und Andreas Seyfarth und die Illustrationen stammen von Michael Menzel. Geeignet ist das Spiel für 2-4 Spieler ab 10 Jahren und erschienen ist es im Jahr 2006 bei Hans im Glück. In dem Jahr wurde „Thurn und Taxis“ zum Spiel des Jahres gewählt.

Wir befinden uns in der Mitte des 17. Jahrhunderts und unsere Aufgabe ist es, das Postkutschennetz aufzubauen. Hierfür bauen wir Strecken aus und setzen Streckenposten in die verschiedenen Städte.

Dem Spiel liegt neben der Regel noch ein Beiblatt mit einem ausführlichem Beispiel sowie Informationen zum Haus Thurn und Taxis bei.

Der Spielablauf ist einfach: man nimmt eine Karte und man legt eine Karte aus. Wer kann, beendet die ausliegende Strecke, außerdem kann man zusätzlich eine der Amtspersonen beanspruchen.

Das Spiel endet, wenn ein Spieler die 7er – Kutsche nimmt oder alle Streckenposten gebaut hat.

Auch wenn „Thurn und Taxis“ inzwischen 12 Jahre auf dem Buckel hat, ist es immernoch ein schönes Spiel (auch optisch), das trotz der einfachen Regeln etwas Planung bedarf und bei dem das Kartenglück auch eine kleine Rolle spielt – wobei man hier mit den Bonusaktionen etwas nachhelfen kann.


Das letzte Spiel diese Woche war „First Class – unterwegs im Orient Express“ von Helmut Ohley. Das Spiel ist ebenfalls bei Hans im Glück erschienen und auch der Illustrator ist derselbe wie bei „Thurn und Taxis“ – nämlich Michael Menzel.

„First Class“ ist für 2-4 Spieler ab 10 Jahren geeignet, wobei ich es im Kennerspiel – Bereich ansiedeln würde, da die Regeln doch etwas umfangreich sind und zusätzlich noch 5 Module (Kartensets) hinzukommen, von denen in jedem Spiel 2 ausgewählt werden. Diese sorgen bei den Partien für verschiedene Schwerpunkte, so dass das Spiel stets variabel ist.

Worum geht es überhaupt? – Wir müssen unseren Zug mit Waggons aufrüsten und diese bestenfalls upgraden, damit sie mehr Punkte einbringen. Außerdem können wir unsere Zugstrecke ausbauen, die ebenfalls Punkte einbringt.

„First Class“ ist trotz des Regelumfangs ein sehr flott gespieltes Spiel, das zu zweit bestens funktioniert (allerdings ohne Modul C).


Das war’s für diese Woche.

LG,

KR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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