Wochenende Nr. 33: dies und das

Hallihallo!

Da ich letzte Woche ein paar Tage weg war, konnte ich letzten Sonntag keinen Blogbeitrag verfassen. Dafür habe ich nun heute umso mehr zum schreiben.

Am besten gehe ich einfach mal chronologisch vor. 🙂


Letzten Dienstag bin ich nach Bayern geflogen, wo ich die meiste Zeit mit meiner Mutter und 2 ihrer Bekannten unterwegs war, die ebenfalls zu dem Zeitpunkt bei ihr zu Besuch waren. Dass deshalb hauptsächlich Shopping auf dem Plan stehen würde, wusste ich auch schon vorher und irgendwie habe ich die beiden Shoppingtage Mittwoch und Freitag auch überlebt.

Was Klamotten angeht, bin ich halt nicht typisch Frau – wenn ich nix brauche, gehe ich nicht in Klamottenläden. Das ließ sich an den beiden Tagen aber nicht vermeiden und es sind tatsächlich ein paar Klamotten in meiner Tasche gelandet. Dennoch habe ich meistens Ausschau nach Sitzmöglichkeiten gehalten 🙂

 

 

 

 

Am Flughafen München aufgebaut: eine Mountainbike – Strecke… warum auch nicht…
Sonnenuntergänge sind schööön

Da der ursprüngliche Ausflugsplan für Donnerstag komplett über den Haufen geworfen wurde, bin ich an dem Tag mit der Bahn nach Regensburg gefahren.

Vom Bahnhof gelangt man jedenfalls zu Fuß gut in die Altstadt (gehört zum UNESCO – Welterbe und liegt direkt an der Donau), so dass man kein Geld für die „Öffis“ oder für ein Taxi ausgeben muss. Wer mag, kann dabei auch ein Stück durch den Park laufen, wobei der Schlossgarten nicht öffentlich zugänglich ist. Allerdings finden dort im Sommer Festspiele statt und im Winter der „romantische Weihnachtsmarkt“, den ich auch schonmal besucht habe. Das Schloss St. Emmeram kann man außerdem im Rahmen einer Führung besichtigen (habe ich nicht gemacht).

Für die Regensburg – Fotos habe ich diesmal eine andere Galerie – Option gewählt. Ist sie so ok? Dann würde ich das Format in Zukunft gerne auch für andere Galerien nutzen, die aus sehr vielen Bildern bestehen. Dann werde ich allerdings darauf achten, dass das Bildformat gleich bleibt, sonst wird es doof mit dem Vor- oder Zurückklicken.


Am Samstag sind wir noch nach Landshut gefahren. Dort gibt es eine etwas kompaktere Altstadt, die aber auch zum Bummeln einlädt und man kann  die Burg Trausnitz besichtigen, wenn man die vielen Stufen überwunden hat. Die Aussicht von der Burg ist jedenfalls den Aufstieg wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag war der Kurztrip dann auch schon zuende und ich bin wieder nach Hause geflogen. Der Urlaub war damit allerdings nicht vorbei – eine Woche konnte ich noch entspannen, d.h. morgen geht der Alltag wieder los.


Gestern war ich wieder mal beim Yoga – diesmal war ich bei einer anderen Yogaschule ganz in der Nähe.

Die Probestunde hat mir gut gefallen und die Yogaschule bietet diesen und nächsten Monat sonntags einen kostenlosen 2-stündigen Yogakurs in einem Park an, der bei mir quasi direkt nebenan ist. Heute waren bestimmt 60 oder mehr Leute anwesend und die 2 Stunden waren ganz schön fordernd (im positiven Sinne). Ich spüre momentan jedenfalls ziemlich viele Muskeln… aber immerhin steht fest, was ich an den kommenden Sonntagen machen werde 🙂


Gespielt haben wir diese Woche: Nah und Fern (Landkarte: Bruchebenen), Istanbul und Viticulture.

Im Kampagnenmodus wird für jeden erfüllten Auftrag ein Kästchen ausgemalt – 3 Kästchen sind ein Punkt (hierfür muss man den Stern ausmalen). Für die Punkte kann man sich vor der nächsten Partie Talente kaufen. Unten, in die runden Felder, werden Nebenaufgaben eingetragen. Diese erhält man als Belohnung bei Begegnungen und werden bei der nächsten Begegnung vorgelesen.

Nah und Fern habe ich schon das letzte Mal vorgestellt –  da haben wir auf der Einstiegslandkarte gespielt. Diese Woche haben wir mit dem richtigen Kampagnenspiel auf der Landkarte „Bruchebenen“ begonnen. Insgesamt verlief die Partie flüssiger, als beim Einstiegsspiel, wenn auch der Aufbau immernoch einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Ich denke, mein Freund wird nicht drum herum kommen, dafür ein Insert basteln zu müssen 🙂

Was ich ein bisschen schade finde, ist, dass man im 2-Spieler- Spiel nur 7 Abenteuer erleben kann. Während man bei Oben und Unten selber entscheiden kann, wie oft man sein Team auf eine Erkundungstour schickt, sind hier die Begegnungen begrenzt, so dass man nicht in der Stadt herumtrödeln sollte, wenn der Mitspieler auf der Landkarte unterwegs ist und man selber eigentlich auch gerne Aufgaben erfüllen möchte. Man kann die Zahl der Abenteuer zwar auch erhöhen, aber dann werden weniger Landkarten gespielt, was gerade im ersten Durchgang schade ist, da man dann ja noch nicht weiß, welche Abenteuer einen auf den jeweiligen Landkarten erwarten.

 


„Istanbul“ ist 2014 bei Pegasus Spiele erschienen und wurde im selben Jahr zum Kennerspiel gewählt. Der Autor ist Rüdiger Dorn und die Illustrationen stammen von Andreas Resch. Zum Spiel gibt es die beiden großen Erweiterungen „Mokka & Bakschisch“, sowie „Brief & Siegel“ und kleinere Erweiterungen, wie z.B. die „Dönerbude“, welches den Brunnen ersetzt.  Geeignet ist Istanbul für 2-5 Spieler ab 10 Jahren.

Die beiden Erweiterungen lassen sich einzeln oder zusammen mit dem Grundspiel kombinieren.

Worum geht es? Wir sind Kaufleute in Istanbul und müssen als erster eine bestimmte Anzahl an Rubinen haben, um das Spiel zu gewinnen. Im Grundspiel gibt es 16 Ortsplättchen, die wir mit unserem Kaufmann und unseren Gehilfen aufsuchen können. Auf jedem dieser Ortsplättchen können wir eine bestimmte Aktion durchführen, z.B. Waren auffüllen, Rubine kaufen, Waren verkaufen, etc…  im Spiel gibt es auch Bonuskarten und Plättchen, die einem einen dauerhaften Bonus gewähren. Auch gibt es Figuren, die einem gegen Geld eine Bonusaktion ermöglichen.

Die beiden Erweiterungen bringen weitere Ortsplättchen mit in das Spiel und somit auch weitere Aktionen. Spielt man Istanbul zusammen mit beiden Erweiterungen, hat man 25 Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung! Bei einer 2- Spieler- Runde finde ich das eigentlich zu viel, aber dennoch spielen wir immer mit beiden Erweiterungen. Man muss ja nicht von allen Möglichkeiten Gebrauch machen; die Wege zu den gewünschten Orten sind bloß länger, je nachdem wie die Plättchen ausliegen.

Generell mag ich das Spiel sehr gerne, auch wenn es, wie manche anderen Spiele, inzwischen viel zu selten auf den Tisch kommt, weil die Spielesammlung wächst und wächst…


„Viticulture“ ist ein Spiel für 1-6 Spieler ab 12 Jahren und im Jahr 2013 bei Feuerland erschienen. Die Autoren sind Jamey Stegmaier und Alan Stone,  die Solovariante des Spiels stammt von Morten Monrad Petersen und die Illustrationen sind von Christine Santana.

Die 2. Auflage des Spiels, die „Essential Edition“ ist 2015 erschienen und enthält verschiedene Elemente aus der „Tuscany“ – Erweiterung.

Dieses Jahr werden die Erweiterungen  „Besuch aus dem Rheingau“, sowie die deutsche Auflage von „Tuscany“ erscheinen.

Bei Viticulture sind wir Winzer in der Toskana und sammeln Siegpunkte, u.A. durch das Erfüllen von Aufträgen. Hierzu müssen wir unser Weingut ausbauen, Reben pflanzen, Wein keltern und wir können „Besucher“, also Karten, einsetzen, die bestimmte Funktionen haben.

Das Spiel ist unterteilt in Sommer – und Winterphasen, in denen wir bestimmte Aktionen durchführen können. Dabei ist es wichtig, sich die Aktionen gut zu überlegen, da man nur eine bestimmte Anzahl an Arbeitern hat. Hat man alle in der Sommerphase eingesetzt, kann man in der Winterphase z.B. keinen Wein herstellen oder Aufträge erfüllen. Das Spiel ist zuende, wenn ein Spieler 20 Punkte erreicht hat. Bis es soweit ist, müssen einige Reben geerntet werden und in Wein umgewandelt werden. Außerdem kommt es auch darauf an, welche Auftragskarten man hat. Hat man welche, die ältere Weine erfordern, dauert es länger, bis man an die Punkte kommt – dafür erhält man dann allerdings wesentlich mehr Punkte, als mit einfacheren Aufträgen. Auch kommt es darauf an, welche Reben man gepflanzt hat, denn die haben unterschiedliche Wertigkeiten. 

Durch die Reben – und Auftragskarten bekommt das eigentlich taktische Spiel auch eine relativ große Portion Glück hinzu, was es einem manchmal schwer macht, punktemäßig aufzuholen, wenn ein Mitspieler gute Reben gepflanzt hat und auch noch die „besseren“ Aufträge hat. Bei den ersten 2 Spielen lagen mein Freund und ich punktemäßig sehr dicht beieinander, während ich die letzten 2 Spiele mit sehr großem Abstand gewonnen habe.

Dennoch ist Viticulture ein ganz nettes Spiel. Nicht zu leicht, nicht zu schwer, schnell aufgebaut und mit keiner allzulangen Spieldauer.


So, das war’s für heute & ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche!

 

LG,

KR

 

 

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