Wochenende Nr. 35

Hallihallo!

Erst heute ist mir aufgefallen, dass bei dem Beitrag zur Woche Nr. 33 die Galerie zu „Istanbul“ abhanden gekommen ist… die habe ich heute wieder eingefügt. Außerdem habe ich in demselben Beitrag nachträglich die Galerieformate zu meinem Regensburg- Ausflug und zum Spiel „Viticulture“ geändert. Wäre prima, wenn ihr mir sagen könntet, ob euch das so besser gefällt? Ich dachte mir halt, dass es doch viele Leute gibt, die ein Tablet oder Smartphone benutzen und da ist es evtl. doch ziemlich nervig, wenn man viel herunterscrollen muss, da ich ja oft sehr viele Bilder in einer Galerie drin habe. Andererseits kann man bei meinem üblichen Galerieformat direkt alle Bilder sehen und muss nur zur größeren Ansicht draufklicken.

Aber jetzt mal zum heutigen Blog:

Wieder sind eine vieeeel zu lange Arbeitswoche und ein vieeeel zu kurzes Wochenende vorbei… ich warte sehnlichst auf die nächsten freien Tage! Und ich warte sehnlichst auf die SPIEL in Essen! Positiv betrachtet ist sie schon nächsten Monat… realistisch gesehen sind es leider immernoch 7 1/2 Wochen 🙁

Seid ihr auch schon dabei, euch auf die Messe vorzubereiten?

Ich habe auf meiner Messeliste bisher 25 Spiele, über die ich auf dem Blog „Brettspielbox“ gelesen habe, allerdings werde ich mich zu den Spielen, soweit möglich, noch auf anderen Seiten schlau machen. Dieses Jahr möchte ich es auf der Messe etwas ruhiger angehen und wenigstens die Anzahl der „must -haves“ reduzieren. Die letzte SPIEL ist ein wenig ausgeufert…

Geplant haben wir wieder am Donnerstag und Freitag hinzufahren, um dem größten Andrang am Wochenende zu entgehen. Zwar ist es an den beiden Werktagen auch schon ziemlich voll, aber immernoch etwas erträglicher. Bin mal gespannt, wie es dieses Jahr mit mehr Hallenfläche aussieht. Ob sich die Besucher besser verteilen? Ich wünsche mir ja, dass die bekannteren Verlage etwas anders platziert werden, damit sich die Menschenmassen nicht so sehr „im Weg“ knubbeln und die kleineren Verlage auch besser zur Geltung kommen und nicht wie z.B. letztes Jahr mit den riesigen Warteschlangen bei Feuerland oder Edition Spielwiese.

Bis dahin werde ich meine Messeliste weiter füllen und zum Messebeginn hoffentlich auf ein übersichtliches Maß reduzieren.

Eine kleine Spielveranstaltung werden wir vor der SPIEL allerdings noch besuchen – nämlich die „Ratinger Spieletage light“ – eine kleine, gemütliche Veranstaltung am 16.09. mit einer überschaubaren Anzahl an Verlagen und Autoren.


Diese Woche ist „Istanbul – das Würfelspiel“ bei mir eingetrudelt.

Eigentlich interessiere ich mich nicht für Karten- oder Würfelspielablegern zu „großen“ Spielen. Ich denke mir, wenn mir das ursprüngliche Spiel super gefällt, warum sollte ich mir dann dazu eine abgespeckte Version holen? Als Absacker oder für den Urlaub habe ich schließlich genügend andere kleine Spiele.

Die einzige Ausnahme bisher war „Camel Up – Cards“ und das auch nur, weil ich das vor einiger Zeit im Spielwarengeschäft im super-Sonderangebot gefunden habe.

Das Istanbul- Würfelspiel hat mich aber dennoch irgendwie interessiert, weil es für ein Würfelspiel doch ziemlich viele andere Komponenten in der Schachtel hat und daher auf mich nicht wie eine abgespeckte Version wirkte. Nachdem ich es bei Kleinanzeigen für einen guten Preis entdeckt habe, hat es nun ein neues Zuhause in unserem Spielregal bekommen.

„Istanbul – Das Würfelspiel“ ist ein Spiel von Rüdiger Dorn mit Illustrationen von Andreas Resch und erschienen ist es im Jahr 2017 bei Pegasus Spiele.

Im Gegensatz zum großen Istanbul, das ich hier vorgestellt habe, ist das Würfelspiel als Familienspiel gekennzeichnet und wird bereits ab 8 Jahren empfohlen. Die Regeln sind tatsächlich relativ kurz und die 9 Aktionsmöglichkeiten sind auf einer Übersicht dargestellt, die jedem Spieler ausgehändigt wird. Die Spielzüge bestehen aus 4 Phasen: Einkommen nehmen, würfeln, bis zu 2 Aktionen durchführen und Würfel weitergeben. Auch bei dem Würfelspiel geht es darum, Rubine zu sammeln (ja nach Spieleranzahl 5 oder 6) und auch hier gibt es Gehilfen (hier in Würfelform), Waren, Münzen, Bonuskarten und Moscheeplättchen. Neu sind die weißen Kristalle – diese ermöglichen es, die Würfel (Gehilfen) neu zu würfeln.

Das Spiel läuft flott, ohne Grübelphasen und funktioniert auch zu zweit bestens. Ich würde es allerdings als „gehobenes Familienspiel“ ansehen, je nachdem, wie alt und spielerfahren die Kinder sind, denn 9 Aktionsmöglichkeiten sind doch mehr, als bei den typischen Kinderspielen oder bei Monopoly. Für reine Erwachsenenrunden ist es ein nettes kurzweiliges Spiel, das man auch gut nach einem langen Arbeitstag „mal eben“ spielen kann.


Bleiben wir doch noch eine Weile bei den Würfelspielen…  nach langer Zeit kam wieder „Qwixx“ auf den Tisch. Ein Spiel von Steffen Benndorf mit Grafiken von Oliver und Sandra Freudenreich, erschienen im Jahr 2013 bei NSV.

2013! Wenn man sich mit den Erschienungsdaten der Spiele beschäftigt und weiß, dass man sich diese auch im Erscheinungsjahr geholt hat, dann ist es schon irgendwie gruselig zu sehen, wie schnell die Zeit vergeht.

Qwixx ist jedenfalls ein sehr einfaches Würfelspiel für 2-5 Personen ab 8 Jahren, das mit einem Spielblock, 5 Würfeln und einer sehr übersichtlichen Spielanleitung auskommt (die Bleistifte aus einem bekannten Möbelhaus passen übrigens perfekt in die Schachtel… ideal für Reisen!). Außerdem ist die Spieldauer ziemlich kurz (vom Verlag ist sie mit 15min angegeben).

Während des Spiels wird – überraschung! – gewürfelt und die Ergebnisse werden auf dem Spielblock notiert. Es gibt 4 farbige Zahlenreihen, passend zu den Würfeln. Die Zahlen werden von links nach rechts angekreuzt (man darf überspringen, aber nicht mehr im Nachhinein die Lücken füllen) und wenn eine Reihe abgeschlossen wird (Kreuz im Feld ganz rechts + Kreuz auf dem Schloss), kommt der zugehörige Würfel aus dem Spiel. Sind 2 Reihen abgeschlossen, oder hat ein Spieler 4 Fehlwürfe, endet das Spiel. Die Punkte ergeben sich aus der Anzahl der Kreuze in den jeweiligen Reihen und wer die meisten Punkte hat, der hat gewonnen. Ausführlicher gehe ich jetzt nicht auf die Regeln ein, denn dann könnte ich genausogut die Anleitung abtippen… so kurz ist sie.

Würfeln, ankreuzen und am Spielende die Punkte zählen. Ziemlich easy!

Zu Qwixx gibt es auch mehrere kleine Erweiterungen: Big Points, Characters, Qwixx gemixxt mit 2 weiteren Spielvarianten… dazu noch Qwixx – Das Duell… also ich brauche zu so einem kleinen Spiel, das in dem Format prima ist, keine weiteren Spielvarianten. Dazu spielen wir Qwixx nunmal nicht so oft,  dass uns die normale Version langweilig werden würde, wobei ich den „Big Points“ – Block dennoch besitze… Den hatte ich mal im Messe- Rausch auf der SPIEL gekauft. 🙂  Zu der Zeit haben wir Qwixx aber auch ein bisschen öfters gespielt, als jetzt.

Big Points

2013 wurde Qwixx übrigens zum Spiel des Jahres nominiert (gewonnen hat „Hanabi“) und dieses Jahr stand mit „Ganz schön Clever“ wieder ein Würfelspiel auf der Nominierungsliste, diesmal aber zum „Kennerspiel des Jahres“ (gewonnen hat „Die Quacksalber von Quedlinburg“). Gespielt haben wir es noch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es früher oder später noch in unserem Regal landen wird.

Wie man sieht, sind auch solche kleinen Würfelspiele immernoch sehr beliebt. Es muss ja schließlich nicht immer ein „richtiges“ Brettspiel sein, das die Spielerinnen und Spieler begeistert.


Außer zu würfeln haben wir dieses Wochenende auch gerätselt.

„EXIT – Das Spiel – Das Haus der Rätsel“ von Inka & Markus Brand mit Illustrationen von Katja Annette Witt  ist letztes Jahr im KOSMOS- Verlag erschienen und gehört zu den Einsteiger – EXITs.

Bei diesem EXIT spielt man in der Welt der drei Fragezeichen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews.

Viel kann ich zu dem Spiel nicht sagen, da ich dadurch einiges spoilern würde, aber von allen Teilen aus der EXIT – Reihe war das der einfachste Teil. So schnell waren wir noch mit keinem EXIT durch, so dass ich es auf jeden Fall für alle EXIT – Neulinge als das Einstiegsspiel empfehlen würde.

 

Was alle EXIT – Spiele gemein haben, sind Lösungs-, Hilfe- und Rätselkarten, eine Decodierscheibe, ein Heftchen und ggf. besondere Teile.

Ansonsten sind wir am Wochenende  mit dem Erweiterungszenario „Lumen Fidei“ für T.I.M.E Stories fertig geworden. Uns hat diese Story gar nicht gefallen. Es kamen zu viele Namen von Orden, Religionen und Personen vor, die wir uns echt schwer merken konnten. Die Grafik fand ich auch nicht wirklich schön und zudem steckten wir bei einem Rätsel trotz der im Vorfeld heruntergeladenen, modifizierten Karte, in einer ziemlichen Sackgasse, so dass ich erstmal im Internet nach einer Lösung gesucht habe. Das war ziemlich frustrierend. Vielleicht lag das aber auch ein bisschen an der späten Uhrzeit.

Das finale Szenario fanden wir außerdem auch irgendwie daneben… wir haben uns für die leichte Option entschieden und haben dadurch die Mission zwar geschafft, aber das Ende kam durch diese Wahl so plötzlich und damit waren wir sehr unzufrieden. Da hat einfach was gefehlt. Hätten wir uns hingegen für die schwere, kampflastige Option entschieden, so hätten wir diese Mission wohl eher nicht erfüllt, bzw. wir hätten unsere Notbaken verbrauchen müssen. Ich mag so viel kämpfen einfach nicht; der Erfolg ist da so sehr vom Würfelglück abhängig und das ist immer ziemlich frustrierend.

Als nächstes (aber nicht unbedingt in nächster Zeit) werden wir uns das Szenario „Estrella Drive“ vornehmen; da hoffen wir auf eine wesentlich bessere Story.


Sooo, das war’s für heute. Ausnahmsweise bin ich mit dem Schreiben um eine normale Uhrzeit fertig! Juchu!

Ich wünsche euch noch einen guten Start in die neue Woche & zum Abschluss gibt es noch ein Bild vom leckeren Bananenbrot, das ich heute gebacken habe 🙂

 

LG,

KR

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