Wochenende Nr. 38: würfeliges Wochenende

Hallihallo ihr Lieben 🙂

Am heutigen Sonntag (23.09) ist der kalendarische Herbstanfang und das Wetter weiß es anscheinend auch… es gießt jedenfalls schon den ganzen Tag.

Dementsprechend war ich heute auch nicht motiviert, mich vor die Tür zu begeben, um zum Yoga zu gehen…. außerdem ist diese Woche einiges an Arbeit Zuhause liegen geblieben, was ich nun am Wochenende erledigt habe.

Etwas Schönes habe ich heute dennnoch gemacht: ich habe damit angefangen, herbstliche Deko zu basteln. Gestern habe ich dafür ein großes Paket mit jahreszeitlich passendem Zeug abgeholt, das ich bei einem bekannten Kleinanzeigen – Onlineportal entdeckt habe. 🙂

In nächster Zeit kann mich also kreativ voll austoben *freu*.

Der Herbst ist sowieso meine Lieblingsjahreszeit… es gibt noch schöne warme Tage, die fiesen Wespen werden weniger, die Blätter werden rot-orange-gelb und geben schöne Fotomotive ab, die Deko für Zuhause ist ebenfalls schön bunt und es findet natürlich auch die SPIEL statt. Und wer Halloween mag, freut sich natürlich auch.

Für die Arbeit gibt es eine herbstlich gestaltete Flasche.

Spielmäßig waren wir diese Woche faul… dafür haben wir aber ein neues Spiel: „Ganz schön Clever“  (Autor: Wolfgang Warsch, Gestaltung: Leon Schiffer; Verlag: Schmidt Spiele).

Erschienen ist es dieses Jahr und hat es auch direkt auf die Nominierungsliste für das „Kennerspiel des Jahres“ geschafft. Gewonnen hat allerdings „die Quacksalber von Quedlingburg“, das ebenfalls von Herrn Warsch stammt.

Die Kritiken für das Würfelspiel waren soweit gut, so dass mein Freund es gekauft hat. Ich gebe zu, dass ich es wahrscheinlich nicht geholt hätte, da mich „Ganz schön Clever“ von der Beschreibung her erstmal nicht vom Hocker gehauen hat. Außerdem haben wir ja schon „Qwixx“, ein kleines, schnelles Würfelspiel, das ich wirklich gerne mag.

Aber gut… wie funktioniert das clevere Spiel denn?

Ganz grob erklärt: der aktive Spieler würfelt mit 6 Würfeln, sucht sich einen Würfel aus und kreuzt ein farblich entsprechendes Feld auf seinem Spielblatt an. Würfel mit einer niedrigeren Augenzahl werden beiseite gelegt. Das Würfeln und Auswählen und beiseite Legen macht er, wenn möglich, noch 2x; danach dürfen sich die passiven Spieler einen der beiseite gelegten Würfel auswählen und ein entsprechendes Kreuzchen auf dem eigenen Spielblatt setzen.

So an sich finde ich das Spielprinzip gar nicht mal so schlecht… für ein glückslastiges Spiel muss man bei dieser Würfelei doch gut überlegen, welche Würfel man wann nimmt und wo man seine Kreuzchen setzt oder Zahlen reinschreibt. Ein bisschen taktieren kann/ muss man also schon. Das mag ich.

Was mich bei den 2 Partien aber genervt hat, war die Wartezeit. Bevor man selber etwas machen kann, muss man warten, bis der andere 3x gewürfelt hat… für mich lief das Spiel einfach nicht flüssig genug und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es mit 3 oder 4 Spielern gefühlt eine Ewigkeit dauern kann, bis man dran ist.

Die Nominierung zum Kennerspiel kann ich, genau wie schon bei den Quacksalbern, nicht nachvollziehen. Während ich die Quacksalber eher zu den Familienspielen packen würde, ist „ganz schön Clever“ irgendein Zwischending… Als Familien- oder Einsteigerspiel aufgrund der vielen Optionen ungeeignet und für ein Kennerspiel wiederum zu einfach.

Naja… mein Ersteindruck nach den 2 Partien ist jedenfalls ziemlich gemäßigt, aber ich gebe dem Spiel noch ein paar Chancen. So ganz abgeschreckt hat es mich ja nicht… allerdings werde ich den weißen Würfel ersetzen. Warum? Seht euch mal das letzte Bild in der Galerie an!

Hier ein paar Fotos:


Ansonsten haben wir heute nochmal eine Runde „Tiny Epic Zombies“ gespielt, diesmal aber kompetitiv. Die Partie verlief aufgrund der Regeln immernoch ziemlich hakelig, aber immerhin etwas besser, als unser erstes Spiel und auch schneller, u.A. weil ich bei Boardgamegeek nachgeschaut habe, wie man sich bei dem Spiel korrekt bewegt, wann da Wände im Weg sind… anscheinend darf man sich durch Wände bewegen und durch sie schießen, auch wenn da kein offensichtlicher Durchgang ist. Aus der englischen Spielregel geht das nicht so offensichtlich hervor.

Das wirkt auf mich sehr seltsam, denn so hätte man die Wände ja gleich weglassen können… aber andererseits verläuft das Spiel auf die Art nicht so zäh, wie unsere erste Partie, wo wir brav die Türöffnungen und defekten Wände benutzt haben.

Auch das Spiel muss ich noch paar Mal spielen, um damit warm zu werden.

Zombies überall!

Ansonsten haben wir uns dieses Wochenende von Hunter & Cron die Top 75 – Liste für die SPIEL angeschaut. Einiges, was die beiden auf der Liste hatten, hatte ich schon in meiner Tabelle stehen und daher sind nicht allzuviele Neuheiten hinzu gekommen.

Ach ja, hier ist übrigens meine bisherige Liste mit Spielen, die ich anspielen/ wenigstens mal angucken oder definitiv kaufen möchte:

Schwerkraft Teotihuacan: Die Stadt der Götter
Red Raven Games Haven
Pegasus Spirit Island
Penny Papers Adventures
Adventure Island
Crown of Emara
Pegasus (eggertspiele) Coimbra
Lookout Neom
Spielworxx Captains of the Gulf
Ankama Tales of Glory
next move/Plan B Azul; Stained Glass of Sintra
MEBO Arraial
Boardgamecircus Pepper&carrot
Game Brewer Gugong
dlp Games Manitoba
Asmodee (Hurrican) Kero
Asmodee (Space Cowboys) Time Stories – die Bruderschaft der Küste
Asmodee (Pearl Games) Solenia
Fantasy Flight Games Discover
Bears vs. Babies
Asmodee (Pendragon/CMON) Way of the Panda
Hans im Glück Lift Off
Queen Games Skylands
Zoch Trollfjord
Feuerland Fuji
Magnastorm
Kosmos Tribes

Das war’s dann für heute…  Ich wünsche euch noch einen guten Start in die neue Woche!

LG,

KR

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