Wochenende Nr. 39 – Urlaubsparadies und Comedy

Hallihallo

Und wieder ist eine Woche vorbei.

Gespielt haben wir wieder herzlich wenig… irgendwie steht momentan einfach viel anderes Zeugs im Weg…  Aaaaber kommende Woche muss ich nur 2 Tage bei der Arbeit überstehen, danach steht was Schönes auf dem Programm, was ich jetzt aber nicht verrate 🙂  Das wird allerdings auch der Grund sein, weshalb ich am nächsten Sonntag wahrscheinlich nichts/nicht viel schreiben kann… mal sehen… Die Woche darauf werde ich euch aber während der Woche volltexten können! 🙂


©Olli Haas; Quelle: http://www.jensclaassen.de/presse/pressematerial/

Diese Woche waren wir hier in Wuppertal im „Kontakthof“, einer kleinen Event – Location, wo am Samstag der Comedian Jens Heinrich Claassen aufgetreten ist.

Wir haben ihn schonmal vor ein paar Jahren gesehen, mit seinem Programm „Frauen an den Nerd“ und als mein Freund diesmal einen Aushang erblickt hat, dass er wieder hier in der Stadt auftritt, haben wir nicht lange beim Ticketkauf gefackelt. Das Programm hieß „Ich komm‘ schon klar“ und es war die 3. Vorpremiere zu dem gleichnamigen neuen Programm, in dem es um den einsamen Comedian kurz vor der Midlife- Crisis geht.

Fast alle der anwesenden Personen (maximal 30) hatten den Comedian schon öfters gesehen, sei es in anderen Städten oder auf Kreuzfahrten, was zu ganz lustigen Gesprächen zwischen ihm und dem Publikum führte. Die Atmosphäre war also  ziemlich locker und der Abend insgesamt einfach witzig. Wer Musikkabarettisten mag, ist bei ihm gut aufgehoben!


Bei mir stand heute Vormittag das letzte Mal „Open Air“- Yoga auf dem Tagesplan, wobei wir bei den Temperaturen glücklicherweise einen Gemeinschaftssaal zur Verfügung haben. Ich hoffe sehr, dass der Kurs nächstes Jahr wieder angeboten wird. Aber bis dahin möchte ich nicht faulenzen und werde mich daher bei der Yogaschule anmelden. Eine neue Matte muss dafür auf jeden Fall her. Und so ein Sitzblock scheint auch ganz nützlich zu sein.

Wie wohl bei jeder Sport-/Fitnessart, gibt es auch hier ziemlich ausgefallene Sachen… in einem online- Shop habe ich Yogamatten mit einem kleinen Buddhakopf aus Swarowski- Kristallen gesehen! Kristalle! Auf einer Gymnastikmatte! Wofür??


Spielemäßig kam bei uns diese Woche nochmal „Ganz schön clever“ auf den Tisch und so langsam finde ich Gefallen an dem Spiel. Vielleicht auch deshalb, weil ich endlich mal gewonnen habe!

Natürlich muss ich nicht gewinnen, um Spaß an einem Spiel zu haben. Bei „Patchwork“ habe ich z.B. von 15 Partien fast alle verloren und das Spiel gefällt mir trotzdem. Aber manchmal brauche ich durchaus ein kleines Erfolgserlebnis, besonders wenn ein Spiel keinen guten Ersteindruck hinterlassen hat.

 

 

 

 


Ansonsten haben wir uns diesmal ein Urlaubsparadies vorgeknöpft: „Hawaii“ von Gregory Daigle; mit Illustrationen von Dennis Lohausen; erschienen 2011 bei Hans im Glück (Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2012).  Jaahhhh, mal wieder ein etwas älteres Spiel!

Bei Hawaii  geht es darum, die eigenen Dörfer möglichst vorteilhaft auszubauen. Auf dem Spielplan kann man Gebäude kaufen, Tänzerinnen und Surfer anwerben, mit dem Boot ausfahren, usw.. Bewegungen auf dem Plan werden mit Füßen bezahlt, die Plättchen mit Muscheln und wie bei jedem Spiel hat man fast immer eine Zahlungsmittelknappheit.

Die Bewegungen wollen gut überlegt sein und auch, welche Käufe man tätigt. Hole ich mir erst Gebäude, die mir Einkommen einbringen, oder hole ich mir Surfer, die mir dauerhaft die Rundenziele um 2 Punkte verringern oder hole ich mir doch erst eine Gottheit, bevor sie mir mein Mitspieler wegschnappt, oooder…?

Nach jeder Runde werden außerdem die Punkteplättchen neu verteilt, die gleichzeitig den Preis für die Gebäude, etc. darstellen.

Der Spielplan wird variabel aufgebaut, so dass man sich bei jeder Partie neu orientieren muss und da die Punkte-/Preisplättchen innerhalb einer Partie mehrmals zufällig neu verteilt werden, kann man sich auch keine richtige Strategie überlegen, sondern muss das Beste aus dem machen, was auf dem Plan liegt.

An sich finde ich Hawaii gar nicht mal so schlecht; es ist ein Spiel mit einem einfachen Spielmechanismus, bei dem man aber dennoch gut überlegen muss, wie man vorgeht, um die meisten Punkte zu machen. Was mich bei dem Spiel aber nervt, ist der Aufbau – es müssen sehr viele kleine Plättchen verteilt werden und auch dass die Preisplättchen jede Runde neu ausgelegt werden müssen, finde ich doof, weil das den eigentlich flüssigen Spielfluss etwas aufhält.

Vielleicht sind das die Gründe, weshalb wir es das letzte mal 2016 gespielt haben?? Das sagt mir zumindest meine App. Andererseits ist unsere Sammlung seitdem um einige Spiele gewachsen, so dass Hawaii einfach nicht mehr zu unseren favorisierten Titeln zählt, auch wenn es eigentlich ganz nett ist. Mal sehen, wann es wieder auf den Tisch kommt.


Und schon sind wir am Ende angelangt… wie bereits geschrieben, weiß ich noch nicht, ob ich es nächsten Sonntag schaffe, irgendwas zu schreiben, aber in der Woche danach werde ich es auf jeden Fall nachholen 🙂

Habt eine schöne Woche,

LG,

KR

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