Wochenende Nr. 42: Legenden, Barbaren und Katzen

Hallihallo!

Dieses Wochenende haben wir wieder etwas mehr gespielt, was unter anderem daran lag, dass ich von „die verschollenen Legenden – alte Geister“ (Erweiterung zu den Legenden von Andor) ein Rezensionsexemplar hatte und dieses auch endlich anspielen wollte, da es schon seit Anfang des Monats auf dem Tisch lag und ich bisher keine Zeit dafür hatte.

Gestern war es aber endlich soweit und da die erste Partie nicht von Erfolg gekrönt war, haben wir heute eine bessere zweite Runde gespielt. Dazu habe ich allerdings einen extra- Beitrag verfasst, den ihr hier findet: klick.

Da unser großer Wohnzimmertisch von Andor besetzt war (und es auch immernoch ist), mussten wir für die restlichen Spiele auf den kleinen Tisch ausweichen. Dort haben die Spiele „Barbaria“ und „exploding Kittens“ bestens Platz gehabt.


Barbaria ist ein Karten-/Würfelspiel von Peter Rustemeyer, der auch gleichzeitig für die schräge Optik zuständig ist.

Erschienen ist Barbaria 2017 bei Hobby World und geeignet ist es für 2-4 Spieler ab 16 Jahren (wg. der Grafik, nicht wg. der Komplexität!).

Wir sind Barbaren und unser Ziel ist es, Runen zu sammeln. Ob 4 gleiche, einen jeder Farbe oder insgesamt 8, bleibt jedem selber überlassen.

Um die Runen zu bekommen, müssen wir Bosse mittels Würfeln besiegen.

Wo kommen die her? – Zu Beginn jeder Runde deckt der aktive Spieler Karten vom Stapel auf. Diese Karten sind hauptsächlich Gegner, die wir besiegen müssen. Einfache Gegner bringen uns nach dem Sieg meist einmalige Hilfen, z.B. dürfen wir neu würfeln oder eine bestimmte Augenzahl zum Würfelwurf addieren.

Diese Hilfekarten bleiben so lange in unserer Auslage, bis wir sie benutzen. Manche haben allerdings auch dauerhafte Effekte.

Neben den einfachen Gegnern und Händlern, bei denen wir Unterstützungen kaufen können, gibt es auch Bosse – dargestellt durch ein Totenkopf- Symbol. Wenn wir sie besiegen, erhalten wir Runen als Belohnung.

Sollten unsere tapferen Kämpfer das Zeitliche segnen, so kommen sie umgedreht unter den Gegner, dem sie unterlagen; die Unterstützungen werden abgeworfen und man zieht sich einen neuen Barbaren und 2 Pin-ups und das Spiel geht weiter.

Das ist soweit also der grobe Ablauf: Karten aufdecken und würfeln, oder auch nicht. Wer am Ende seine Runen beisammen hat, gewinnt das Spiel.

Wir hatten Barbaria auf der letzten SPIEL entdeckt… die Grafik war einfach zu seltsam, um ignoriert zu werden. Peter Rustemeyer hat uns das Spiel auch sofort persönlich erklärt und so landete es signiert in unserem Gepäck. Zwar spricht mich das Spiel optisch überhaupt nicht an, aber vom Spielmechanismus her gefällt es mir ganz gut, so dass es gerne öfters auf dem Tisch landen darf.


Als zweites Kartenspiel haben wir „Exploding Kittens“ gespielt. Erschienen ist es bei uns im Jahr 2017 bei Asmodee und es hat ebenfalls eine schräge Grafik. Verantwortlich für das Spiel und die Grafik sind: Matthew Inman, Elan Lee und Shane Small. Geeignet ist es für 2-5 Spieler ab 7 Jahren, wobei es auch eine Edition für Erwachsene gibt.

In diesem Spiel gewinnt der, der als Letzter im Spiel ist.

Zu Beginn wird der Kartenstapel gemischt und Handkarten ausgeteilt, zudem erhält jeder eine Entschärfungs – Karte. Danach werden explodierene Kätzchen in das Deck gemischt; eine Katze weniger, als Mitspieler. Bei 2 Spielern also eine Katze. Danach geht das Spiel auch schon los: man spielt eine oder mehrere Karten aus; auf ihnen stehen Anweisungen, z.B. Stapel mischen oder vom Mitspieler eine Karte ziehen, etc. und danach zieht man eine Karte. Ist es die explodierende Katze, scheidet man aus, außer man hat eine Entschärfungs- Karte. Dann darf man die Katze zurück in das Deck legen – an eine beliebige Stelle.

Und so geht es Runde für Runde weiter, bis nur noch ein Spieler übrig ist.

Exploding Kittens ist ein ziemlich simples Kartenspiel und wäre da nicht die Grafik, hätten wir es uns auch eher nicht gekauft. Reine Kartenspiele spielen wir eher weniger, aber mein Freund ist Fan von „The Oatmeal“; das ist eine ziemlich beliebte Cartoonseite von Matthew Inman, der inzwischen auch einige seiner Cartoons als Buch veröffentlicht hat. So kam es, dass wir uns die explodierenden Kätzchen zugelegt haben. Und dabei wird es wohl auch nicht bleiben…

Letztes Jahr erschien von Inman nämlich das neue Spiel „Bears vs Babies“, das eine sehr flauschige Aufmachung hat:

Bildquelle: https://boardgamegeek.com/image/3747007/bears-vs-babies

Dieses Jahr wird es bei Asmodee erscheinen und daher steht es auch schon auf unserer Messe- Liste als must-have.


So, das war’s für heute. Am Donnerstag geht die SPIEL los und darauf freue ich mich schon sehr.

Bis dann!

LG,

KR

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