Wochenende Nr. 43: viele Spiele

Hallihallo!

Es ist Sonntag und die SPIEL 2018 ist nun vorbei.

Wir waren am Donnerstag und Freitag vor Ort und dazu habe ich gestern schon einen Beitrag getippt. 

Einer der möglichen Endgegner in Legende 2

Vor der Messe haben wir noch die Legenden von Andor mit der Erweiterung „Die verschollenen Legenden“ gespielt; davon die Legenden 2 und 3. Da es stets schon recht spät am Abend war, waren wir auch ziemlich unkonzentriert und haben hier und da auch Patzer gemacht; doch unabhängig davon waren diese beiden Legenden auch kein Zuckerschlecken.

Ich werde dazu noch bei Gelegenheit einen gesonderten Beitrag tippen. Warum wir das überhaupt so spät abends gespielt haben, lag daran, dass das Spiel noch vom Wochenende auf dem Tisch lag und ich meine Fotoausrüstung im Wohnzimmer stehen hatte… also dachte ich mir, dass es doch prima wäre, wenn ich die VL noch vor der Messe komplett fotografiert bekomme. Das hat aber nur so halb geklappt, so dass mein Fotokrempel immernoch im Wohnzimmer steht und ich mich demnächst ordentlich mit Andor beschäftigen werde. Das ist dann doch kein Feierabend – Spiel 🙂

In Legende 3 werden wir mit Statuen konfrontiert

Dieses Wochenende haben wir hauptsächlich die kleineren Spiele von der Messe angespielt. Von großen Spielen sind ja diesmal nicht so viele im Gepäck gelandet.

Ein kleines „roll&write“ – Spiel ist „Penny Papers Adventures –  Im Tempel von Apikhabou“ (Pegasus/Sit Down!). Der Autor ist Henri Kermarrec und die Illustrationen sind von Gèraud Soulié. Geeignet ist es ab 7 Jahren und für 1-100 Spieler! So viele Seiten hat nämlich der beiliegende Block.

Der aktive Spieler würfelt mit 3 Würfeln (jeder hat ein Spezialsymbol) und anschließend werden die Ergebnisse im Block eingetragen. Der Würfelwurf zählt für alle Mitspieler.

Es gibt 3 Punkte pro 3er-Zahlengruppe; 1 Punkt pro Feld in der längsten Reihe mit aufeinanderfolgenden Zahlen und jew. 2 Punkte für abgewehrte Mumien.

Mumien sind eines der möglichen Spezialsymbole. Wird so ein bandagiertes Ungeheuer gewürfelt, tauschen die Spieler ihre Zettel und zeichnen in ein Feld des Mitspielers eine Mumie hinein. Diese bringt grundsätzlich erstmal Minuspunkte und blockiert das Feld. Sehr ärgerlich, wenn dadurch z.B. eine Zahlenfolge unterbrochen wird. Mit einer 9, die man in ein angrenzendes Feld schreibt, kann man sie aber abwehren.

Wird Penny Papers gewürfelt, so darf man eine beliebige Zahl zw. 1 und 15 in ein Kästchen eintragen und bei einem Schlüssel darf eine Zahl in ein Tür-Feld geschrieben werden.

Als Reisespiel oder für zwischendurch ist das Spiel gut geeignet und ich bin gespannt auf die anderen beiden Teile. Wir haben uns nämlich direkt alle 3 Abenteuer geholt 🙂

 

So kann es am Ende aussehen

Ein weiteres kleines Spiel, von dem wir alle Teile ( Tiefblau & Knallrot) gekauft haben, ist „Railroad ink.“ von Hjalmar Hach & Lorenzo Silva; mit Illustrationen von Marta Tranquilli, erschienen bei Horrible Games. Geeignet ist das Spiel für 1-6 Spieler ab 8 Jahren.

Beide Editionen haben eine Grundspielvariante, die jeweils gleich ist.

Dabei wird mit 4 Würfeln, die verschiedene Streckensymbole aufweisen, gewürfelt und anschließend zeichnet jeder für sich die Streckenabschnitte auf seinem Tableau ein. Zudem gibt es 6 Spezialstrecken, die man jederzeit einzeichnen kann, aber pro Runde nur eine Strecke und pro Spiel maximal 3.

Es geht darum, die Ausfahrten miteinander zu verbinden und gepunktet wird durch die längsten Straßen-/ Schienenstrecken; Netzwerke, verbundene Ausgänge und ausgefüllte Zentrumsfelder.

Klingt einfach, ist aber ganz schön tricky und gefällt uns ganz gut. Auf der SPIEL schien das Spiel sehr gefragt zu sein. Zudem gab es einen Promo – Spielplan dazu, wenn man sich beide Editionen gekauft hat. 

Unterschiede bestehen bei den Editionen in den Spezialwürfeln. Bei der roten Edition kommen dadurch Meteoren und Lava ins Spiel, bei der blauen Edition Flüsse und Seen. Diese Varianten haben wir noch nicht gespielt, aber das holen wird bald nach.

Was ich auch schön finde, sind die Zeichnungen. Durch den Promo – Spielplan von der SPIEL lassen sich außerdem beide Editionen miteinander verbinden:


Auf den Tisch kam auch noch „Arraial“ von Nuno Bizarro Sentieiro und Paolo Soledade; mit Illustrationen von Nuno Saraiva. (Verlag: mebo) Geeignet ist das Spiel mit den tetrisartigen Teilen für 1-4 Spieler ab 8 Jahren.

Wir befinden uns in Portugal, wo die Straßenfeste „Arraials“ genannt werden. Im Spiel veranstalten wir unser eigenes Fest und möchten natürlich , dass die meisten Gäste zu uns kommen.

Jeder bekommt einen Straßenspielplan, auf den nach und nach die tetrisartigen Plättchen gelegt werden. Berühren sich 2 Plättchen gleicher Farbe seitlich, bekommen wir einen entsprechenden Besucher; haben wir eine volle Reihe, wird die Absperrung auf unserem Plan um eine Reihe nach oben verschoben und wir bekommen einen neutralen Besucher, der am Ende der Runde zu uns feiern kommt.

Die Plättchen bekommen wir vom zentralen Spielplan, auf dem stets 3 Plättchenkarten zur Auswahl stehen. Sind wir an der Reihe, haben wir 3 Aktionspunkte, verteilt auf 2 Aktionen, zur Verfügung: wir dürfen die Drehscheibe drehen, wodurch sich die Ausrichtung der Plättchen ändert und wir müssen ein Plättchen anlegen.

Das Spiel ist relativ einfach, gefällt uns aber bisher ganz gut.


Angespielt haben wir dieses Wochenende auch „Coimbra“ von Virginio Gigli und Flaminia Brasini; mit Illustrationen von Chris Quilliams.

Das Kennerspiel ist erschienen bei Pegasus/Eggertspiele und ist geeginet ab 14 Jahren, für 2-4 Spieler.

Die erste Partie verlief noch nicht allzu flüssig, da wir uns mit den Mechaniken vertraut machen mussten, aber es hat einen guten EIndruck hinterlassen und ich freue mich schon auf die nächste Partie. Dann werde ich das Spiel hier auch genauer vorstellen, denn bei der ersten Partie wollte ich mich ganz auf das Spiel konzentrieren.


Sooo, das war’s für heute! Nächste Woche haue ich weiter fleißig in die Tasten 🙂

 

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und viel Spaß mit den Messeneuheiten!

LG,

KR

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