Wochenende Nr. 45: Ruchlos, basteln und sonst nix

Hallihallo!

Wieder ist eine Woche vorbei und diesmal habe ich irgendwie kaum etwas geschafft. Sogar einen Geburtstag habe ich vergessen und das Wochenende war sowieso viel zu kurz!

Spielerisch war diese Woche Flaute. Nur ein Spiel kam auf den Tisch: „Ruchlos – die Schrecken der Karibik“ von Roland MacDonald, der auch für die Illustrationen verantwortlich ist. Erschienen ist Ruchlos dieses Jahr beim Verlag Board Game Circus und geeignet ist es für 2- 4 Piraten ab 10 Jahren.

Das Ziel des Kartenspiels ist es, der am meisten gefürchtete Pirat der Karibik zu werden… wie gut, dass man in der Spielewelt dafür nur genug Siegpunkte haben muss, bzw. in dem Fall Ruchpunkte- diese bekommt man durch das Erstellen von Kartensets.

Doch fangen wir von vorne an: es gibt eine Auslage mit Belohnungsmarkern, die am Ende jeder Runde verteilt werden und die gleichzeitig die Anzahl der verbleibenden Runden anzeigen.

Außerdem gibt es noch Münzen, Siegpunktemarker, einen Kartenstapel mit Schätzen und einen Stapel mit Crewmitgliedern, von denen 5 offen ausliegen.

Jeder Spieler beginnt mit 2 Münzen und einer Starthand bestehend aus 10 Karten (Münzen und „Pulveraffen“).

Der Ablauf einer Runde ist relativ simpel: man führt eine Pflicht-Aktion aus [Handeln (Münz-Karten gegen Münzen tauschen); Karte aus der offenen Crew-Auslage entfernen; Karte aus der Hand oder vom eigenen Ablagestapel entfernen oder Schatzkarte aufdecken)] und darf danach rekrutieren (ein Crew- Mitglied aus der offenen Auslage kaufen). Das machen die Spieler abwechselnd, bis alle Handkarten (5) ausgespielt worden sind.

Danach werden die ausgespielten Karten in Sets zusammengefasst, wodurch die Stärke der Crew ermittelt wird. Ein Paar (2 gleiche Zahlenwerte) ist z.B. 4 Punkte wert, ein Flush (3 gleiche Symbole) 8 Punkte, etc.. Wer die meisten Punkte hat, bekommt den höherwertigen Belohnungsmarker. Am Spielende werden zusätzlich Punkte für „Legendäre Errungenschaften“ vergeben, z.B. wer hat die wertvollsten Schätze oder wer hat die meisten Crew- Karten „verbuddelt“ (abgelegt).

Das Spiel ist schnell erklärt und relativ einfach. Da die Kartenauslage nicht immer passend ist und man vllt. auch nicht immer Karten aus der Auslage entfernen kann, um sie durch neue zu ersetzen, kann es durchaus vorkommen, dass man in den ersten beiden Runden gar keine Kartensets zusammen bekommt. Ansonsten sollte man sich gut überlegen, welche Crew-Mitglieder man sich kauft, damit man in den späteren Runden gut punkten kann. Generell ist das Spiel aber mehr glückslastig, als planbar.

Mir gefällt die Spielmechanik ganz gut und auch, dass es ein Kartenspiel ist, das nach einer bestimmten Rundenanzahl zuende ist und nicht erst dann, wenn jmd. eine bestimmte Punktzahl erreicht hat. Dadurch zieht es sich auch nicht in die Länge, da man ja erst Punkte macht, wenn man Sets zusammen bekommt.

Die Optik der Karten ist hingegen nicht so meins. Die Zeichnungen sind natürlich super, doch fies dreinblickende Piraten/Piratinnen sind eben nicht meine favorisierten Charaktere…. aaaaaber da man bei diesem Spiel ja der berüchtigste Pirat werden möchte, braucht man wohl auch eine fiese, kampflustige Crew.


Von dem Ausflug in die Karibik abgesehen, sind wir diese Woche nicht zum spielen gekommen. Am Samstag habe ich den ganzen Tag mit einer Freundin im Freizeitbad verbracht und heute haben wir einfach nur gegammelt und ein bisschen gebastelt. Ich habe mit einer weiteren Geburtstagsbox angefangen und habe sie zumindest von außen fertig bekommen:

Der Kleber ist hier noch nicht ganz trocken…

Während ich mit Kleber und Schere zugange war, hat mein Freund mit einem Halter für unsere Heißklebepistole begonnen; auch die ist heute nicht fertig geworden:

Der Leim ist noch nicht trocken und ich werde dem Ding vermutlich noch einen Anstrich verpassen. Der Kronkorken dient als Auffangschale und ist leicht ersetzbar.

Tja.. das war’s auch schon für heute. Mal sehen, was die kommende Woche bringt!

LG,

KR

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