Wochenende Nr. 49: Galaktische Kämpfe mit Bären und Babies

Hallihallo!

Der zweite Adventssonntag und mein langes Wochenende sind sogut wie vorbei. Schade aber auch… die letzten freien Tage habe ich nämlich mit Sachen zugebracht, die sonst gerne liegen bleiben… Papierkram sortieren, Hausarbeiten, Bügeln… ihhh… Zusätzlich habe ich gestern und heute den halben Tag damit verbracht, endlich mal das Fotobuch zum Leipzig- Kurztrip fertig zu machen! Normalerweise bin ich mit den Fotobüchern flotter, aber dieses Jahr hinke ich hinterher.

Naja… eigentlich sollte ich nicht meckern… mein Freund muss derzeit 6 Tage in der Woche arbeiten und hat daher gar keine Zeit, etwas zu erledigen. Dennoch haben wir es heute geschafft, 4 Spiele zu spielen.


Zunächst kam Railroad Ink – Deep Blue Edition auf den Tisch und diesmal haben wir mit den Fluss – Zusatzwürfeln gespielt.

Es ist gar nicht so einfach, sich zu überlegen, wie die Flüsse verlaufen sollen, denn es könnte ja sein, dass gerade da im späteren Spielverlauf eine Straße/ eine Schiene unbedingt hin müsste!

Ein weiteres Spiel, das ich hier schon vorgestellt habe, war Menara.

Das Türmchen war schon relativ hoch und die schweren Karten auch schon fast abgearbeitet… und dann passierte es…


Die heutigen neuen Spiele (bisher ungespielte Messekäufe) waren Orbit Battle und Bears vs. Babies.

Orbit Battle aus dem gleichnamigen Eigenverlag von Hein Espen Hattestad ist ein abstraktes, taktisches 2- Spieler Spiel und geeignet ab 8 Jahren.

Der Spielplan besteht aus vielen kleinen Feldern, auf denen sich unsere Raumschiffe und Schlachtringe bewegen können. An den 4 Ecken gibt es Teleporter, so dass wir unsere Figuren schneller von einer Spielplanseite zu der anderen setzen können. In der Mitte des Spielplans sind 3 große Planeten abgebildet. Von denen müssen wir 2 mit jew. 3 Raumschiffen einnehmen, um das Spiel zu gewinnen. Die Planeten können dabei nur von bestimmten Feldern aus erreicht werden.

Die Spielregeln sind kurz und übersichtlich, so dass schnell losgespielt werden kann.

Die Figuren dürfen sich nur horizontal oder vertikal bewegen; Raumschiffe müssen sich 2 Felder bewegen, Schlachtringe 5 Felder. Mit den Ringen kann man fremde Raumschiffe kapern oder fremde Schlachtringe aus dem Spiel entfernen. Mit Raumschiffen kann man fremde Schlachtringe aus dem Spiel entfernen und man kann mit ihnen auch andere Figuren überspringen. Die großen Planeten können nur dann eingenommen werden, wenn alle eigenen Figuren die Startplattform verlassen haben.

Am Anfang tümpelt das Spiel ein wenig vor sich hin, da man schaut, was der Gegner macht und man noch dabei ist, sich einen Plan zu überlegen. Doch gegen Ende verläuft das Spiel dann sehr flott; es werden Raumschiffe gekapert oder Schlachtringe aus dem Spiel entfernt und plötzlich hat der Mitspieler schon 2 Raumschiffe auf allen Planeten stehen!

Ein kurzweiliges 2er- Spiel, das man ab und zu gut spielen kann, wenn man keine Lust auf andere, eher glückslastige, kleine Spiele hat.

Das Spiel soll demnächst auch als App für’s Smartphone erscheinen.


Bears vs. Babies ist ein Spiel von Matthew Inman und Elan Lee (beide auch verantwortlich für Exploding Kittens) mit Grafiken von Matthew Inman.  Geeignet ist es für 2-5 Spieler ab 10 Jahren und erschienen ist es bei Asmodee.

Was als erstes auffällt, ist die flauschige Spielschachtel! Darin findet man eine Spielmatte und viele Karten mit schrägen Grafiken.

Der Spielablauf ist einfach: man darf Karten ziehen und ausspielen, man kann eine Baby- Armee provozieren und bekämpfen oder man darf sich eine beliebige Karte aus dem Ablagestapel nehmen.

Beim Ziehen der Karten werden Baby- Karten verdeckt auf das passende Feld der Spielmatte gelegt. So weiß man nicht, wie stark die Baby- Armee ist, wenn man sie bekämpfen möchte.

Wie man die Schreihälse bekämpft? Na, mit Bestien! Die meisten Karten, die man zieht, stellen Körperteile und Waffen der Bestien dar und aus ihnen legt man sich seine ziemlich schrägen Biester zurecht. Auf den Karten sind Werte abgedruckt, welche die Stärke darstellen. Die Babies haben ebenfalls Werte aufgedruckt. Bei einem Kampf werden die Werte addiert und wenn die Bestien stärker sind, bekommt man die Babykarten, welche die Siegpunkte darstellen. Gewinnen die Babies, kommen sie auf den Ablagestapel.

Da die Babies unterschiedliche Werte aufgedruckt haben, kann es auch sein, dass man viele Babykarten hat und trotzdem verliert, da die Summe der Punkte einfach kleiner ist, als die der Mitspieler.

Insgesamt ist Bears vs. Babies ein sehr simples Kartenspiel, das hauptsächlich von den Zeichnungen und Beschriftungen lebt. Allzu oft werden wir es wahrscheinlich nicht spielen, genauso wie Exploding Kittens, aber es gehört einfach in die Sammlung, da mein Freund die Comics von Matthew Inman liebend gerne mag. Und ab und zu ist es ja doch ganz witzig 🙂


Das war‘ s auch schon für heute!

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche!

LG,

KR

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