Wochenende Nr. 51: Mountains und Aufstieg der Fenris

Hallihallo!

Und schon haben wir den 4. Advent…

Diese Woche stand einiges an und ich habe es tatsächlich geschafft, meine to-do Liste komplett abzuarbeiten! Wooohooo! Weihnachten kann kommen! 🙂 Ich habe es sogar geschafft, mich gestern und heute vor die Konsole zu werfen und ein bisschen digital zu spielen… das kam in den letzten Monaten ziemlich selten vor.

Analog gespielt haben wir heute „Mountains“ von Carlo A. Rossi, mit Illustrationen von Michael Menzel. Erschienen ist das Spiel dieses Jahr bei HABA und ist geeignet für 2-5 Spieler ab 8 Jahren.

Auf der Seite der Spieleschachtel prangt der Aufdruck „Spieleabend approved“ und die Spielregel verspricht eine „spannende Bergtour“.

Nach dem kurzen Regelstudium hörte sich das Spiel allerdings nicht sehr spannend an.

Es gibt einen Spielplan mit mehreren Stapeln an Tagestouren (Aufgaben) in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, sowie einen Stapel mit Ausrüstungsgegenständen.

Von diesen Gegenständen bekommen die Spieler eine bestimmte Anzahl (abhängig von der Spieleranzahl) auf die Hand, der Rest wird als Nachziehstapel bereit gelegt.

Außerdem bekommt jeder Spieler 8 Gefälligkeitssteine und einen Gipfelpass.

Nun geht es darum, möglichst viele Tagestouren zu schaffen – die schwierigeren Aufgaben belohnen einen mit mehr Stempeln im Gipfelpass. Wer am Ende die meisten Stempel hat, der hat gewonnen.

Ist man an der Reihe, deckt man eine beliebige Tagestourenkarte auf und legt sie vor sich. Hat man die passenden Ausrüstungsgegenstände auf der Hand, legt man diese aus. Somit hat man die Aufgabe geschafft und bekommt die auf der Karte angegebene Belohnung: Marker und/ oder Stempel. Die Aufgabenkarte kommt auf den Ablagestapel, die Gegenstände auf die Hand zurück und der Nächste ist dran. Hat man nicht die passende Karte auf der Hand, darf man passen oder einen Mitspieler fragen. Dafür muss man dem Mitspieler zuerst einen blauen Gefälligkeitsstein geben und darf erst dann fragen, ob dieser Spieler den entsprechenden Gegenstand überhaupt hat. Wenn ja, muss der Mitspieler den Gegenstand offen auslegen, wenn nein, dann hat man Pech gehabt.

Und so geht das Spiel reihum weiter… nach ein paar Runden weiß man schon, welche Gegenstände die Mitspieler haben, so dass man direkt den richtigen Mitspieler fragen kann und die Marker nicht umsonst ausgibt.

Neue Gegenstände kommen nur über bestimmte Karten ins Spiel. Wird so eine Karte ausgelegt, dürfen alle Spieler 2 Steine abgeben und sich eine neue Karte kaufen. Bei voller Besetzung können so pro Sonderkarte 5 neue Gegenstände ins Spiel gebracht werden, wodurch die meisten Aufgaben auch erfüllbar werden. Leider kommen diese Sonderkarten nicht so oft vor, so dass wir nur 2x die Chance hatten, uns neue Ausrüstung zu kaufen. Manche Ausrüstungsgegenstände blieben uns so komplett verwehrt, so dass wir sehr oft Aufgabenkarten nicht erfüllen konnten.

Dadurch, dass man bis zum Spielende seine Starthand behält, wirkte das Spiel noch monotoner, als es schon vom Ablauf her ist.

Für 2-Spieler- Partien würde ich das Spiel definitiv nicht empfehlen; bei voller Besetzung kommen wenigstens mehr Gegenstände ins Spiel und es können mehr Aufgaben erfüllt werden.

Generell ist das Spiel eher für Familien mit jüngeren Kindern geeignet, die ein leichtes Einstiegsspiel suchen. Es ist kommunikativ, da man fast immer die Mitspieler nach Gegenständen fragen muss und dadurch hat es auch einen Touch von Memory („ah, die Oma hatte doch die Wanderstiefel und die brauche ich jetzt“), was Kindern ja wohl gut liegt. Und durch den Stempel und den Gipfelpass wirkt das Spiel auch interessanter, als nur mit Stift und Block.

Für nicht- Familien- Menschen würde ich Mountains allerdings nicht als Einstieg in die Spielewelt empfehlen, da es einfach zu monoton ist. Da gibt es wesentlich bessere Anfängerspiele.


Nach dem Ausflug in die Berge haben wir uns Scythe zugewandt. Genauer gesagt, Scythe – Aufstieg der Fenris.

Diese Erweiterung kann zum einen als Kampagne durchgespielt werden (bestehend aus 8 Episoden), sowie als modulare Erweiterung (11 Module, beliebig kombinierbar) benutzt werden.

Im Verlauf der Kampagne werden die 11 Module vorgestellt, aber man kann auch direkt zu den Modulen greifen; hierfür schlägt man das Regelbuch ganz hinten auf, wo die Regeln dazu erklärt werden. Doch das machen wir nicht. Wir spielen zuerst brav die Episoden!

Die erste Episode verlief genau so, wie eine normale Partie Scythe.

Die einzigen kleinen Unterschiede: es wird eine zusätzliche Zielkarte ausgelegt, man kann für das Schaffen der Errungenschaften Einflussmarker erhalten und jeder bekommt einen Zettel ausgehändigt, wo am Ende einer Partie verschiedene Eintragungen vorgenommen werden. Uuuund man behält seine Fraktion für eine ganze Weile.

Viel mehr kann ich zu der Erweiterung also nicht sagen, außer, dass ich mich auf die kommenden Runden freue, denn in der Spielschachtel liegen noch Würfel und viele weitere Plättchen zum auspöppeln.


Das war’s auch schon für heute!

Ich wünsche allen ein wunderbares Weihnachtsfest ganz ohne Stress; dafür mit viel Freude und Zeit für Familie/Freunde oder nur für sich.

LG,

KR

2 Gedanken zu „Wochenende Nr. 51: Mountains und Aufstieg der Fenris

  • 30. Dezember 2018 um 21:49
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    Wir spielen auch grad die Scythe Fenris-Kampage, sind bereits mit Partie 3 fertig. Ich bin gespannt, mehr von Euren Erfahrungen zu lesen.

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    • 30. Dezember 2018 um 22:03
      Permalink

      Wir sind diese Woche nicht dazu gekommen, Scythe weiter zu spielen, aber ich denke mal, dass es da bei uns kommende Woche weitergeht. Dieses Wochenende haben wir uns für die Playstation die VR- Brille geholt, die uns diesmal von allen Brettspielen ferngehalten hat.

      Antwort

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